Bundesliga

Heidenheim in Gladbach: Hoffnung macht vor allem die Sommerzeit

Der 1. FC Heidenheim gastiert am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach. Dort ruft die jüngste Zeitumstellung spezielle Erinnerungen hervor.

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Von Autor/in Patrick Stricker

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist wirklich schon wieder Sommerzeit? Das alljährliche Vorstellen der Uhren, am vergangenen Wochenende war es mal wieder soweit, genießt europaweit nicht gerade den besten Ruf. Das nordrhein-westfälische Mönchengladbach stellt mutmaßlich keine Ausnahme dar. Im Gegenteil.

Heidenheim am Samstag in Mönchengladbach zu Gast

Der dort beheimatete Bundesligist sorgte im Kalenderjahr 2025 unfreiwillig für eine gleichermaßen kuriose wie für die Borussia selbst schmerzhafte Statistik: Von Anfang April bis Ende Oktober – also genau in der Phase der Sommerzeit – gelang den Gladbachern in insgesamt 15 Ligaspielen kein einziger Sieg. Die innere Uhr der Fohlen, die das letzte beziehungsweise erste Spiel in der angrenzenden Winterzeit jeweils gewonnen hatten, war aus dem Takt geraten.

Nun steht wieder der erste Spieltag der Sommerzeit an. Während man in Mönchengladbach maximal darauf spekulieren wird, dass sich diese sehr besondere Geschichte nicht wiederholt, dürfte man hoch oben auf der Schwäbischen Alb zumindest mit einem Fünkchen Hoffnung auf die Uhr schauen: Am Samstag (04.04.2026, ab 15:30 Uhr im sportschau.de-Livecenter) gastiert der 1. FC Heidenheim im Borussia-Park.

FCH zuletzt mit starkem Remis gegen Leverkusen

Aus Sicht des arg abstiegsbedrohten Tabellenletzten kommt die Sache mit der Sommerzeit daher wie der viel zitierte Strohhalm, an den man sich auch in sportlich angespannten Zeiten gerne mal klammert. Im letzten Auftritt vor der Länderspielpause hatte sich der FCH zwar ein 3:3 gegen Bayer Leverkusen erkämpft. Doch die Sieglos-Serie, die sich mittlerweile über 14 Spiele erstreckt, hat nach wie vor Bestand.

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Hinzu kommt: Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt hat noch nie ein Pflichtspiel gegen Mönchengladbach gewonnen. In sieben Anläufen gab es sechs Niederlagen, vier davon in der Bundesliga. Von 15 möglichen Punkten holten die Baden-Württemberger genau einen.

In dieser Saison stellen sie mit erst vier Zählern und neun erzielten Toren das auswärtsschwächste Team der Liga. Höchste Zeit also für ein Erfolgserlebnis. Oder besser gesagt: höchste Sommerzeit.