Fußball | 2. Bundesliga

Ein Blick, ein Tor: KSC zwinkert sich zum Sieg gegen Braunschweig

Der Karlsruher SC besiegt Eintracht Braunschweig und kassiert dabei erneut kein Gegentor. Ein Überraschungsmoment sorgte für die Entscheidung im Duell mit den Niedersachsen.

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Von Autor/in Martin Maibücher

Drei Spiele, sieben Punkte: Der KSC ist erfolgreich in die neue Zweiliga-Saison gestartet. Nach dem 2:0-Erfolg gegen Eintracht Braunschweig gehört die Mannschaft von Trainer Christian Eichner zur Spitzengruppe im Fußball-Unterhaus. Entsprechend gelöst war die Stimmung nach dem Heimsieg am Samstagnachmittag.

"Wenn du zu Hause spielst, zwei Tore schießt und zu Null spielst, fühlt sich das natürlich sehr gut an", bilanzierte KSC-Spielmacher Marvin Wanitzek im Sportschau-Interview. Allerdings sagte er auch einschränkend: "Es war nicht alles optimal im Spiel. Aber in der 2. Liga bekommst du nichts geschenkt." Deshalb gehe es darum, etwas schwächere Phasen anzunehmen und es dann im Spielverlauf besser zu machen, so Wanitzek. Der KSC habe dann aus seiner Sicht am Ende "verdient gewonnen".

Schlitzohr Wanitzek bedient Knipser Schleusener

Am zweiten Treffer der Badener war Wanitzek entscheidend beteiligt. Der 32-Jährige führte einen Freistoß von der rechten Seite schnell aus, brachte den Ball präzise in die Strafraummitte, wo sich Fabian Schleusener gegen seinen Gegenspieler Lukas Frenkert durchsetzte und im Nachschuss zum 2:0 traf (57. Minute). "'Schleuse' weiß da schon blind Bescheid, wenn er merkt, ich laufe zum Ball", so Wanitzek, der anfügte: "Da reicht ein Augenzwinkern, ein Blickkontakt. Er weiß genau, was ich vorhabe." Dazu habe Schleusener "natürlich den richtigen Riecher", so Wanitzek über den Torschützen des 2:0.

Bereits im ersten Durchgang hatte Roko Simic die Gastgeber nach einem schönen Spielzug über Sebastian Jung und Lilian Egloff in Führung gebracht (16.).

Karlsruhe

Fußball | 2. Bundesliga KSC besiegt Braunschweig und bleibt ungeschlagen

Der Karlsruher SC setzte sich am 3. Spieltag der 2. Bundesliga gegen Eintracht Braunschweig durch. Damit haben die Badener nach drei Partien sieben Punkte.

Im dritten Pflichtspiel nacheinander blieb der KSC ohne Gegentor. Die Defensive ist ein Faktor für den guten Start in die neue Saison. "Ich glaube, das hätte keiner gedacht vor ein paar Wochen. Mit sieben Punkten aus drei Ligaspielen dazustehen, im Pokal souverän eine Runde weiterzukommen - es gibt Schlechteres", so Wanitzek.

Verletzungssorgen um Louey Ben Farhat

Jetzt gehe es in den Augen des Mittelfeldspielers darum, "gut durch die Woche zu kommen". Das Wort "gut" steht in diesem Fall für "verletzungsfrei", da der KSC gegen Braunschweig schon früh im Spiel wechseln musste. Der junge Angreifer Louey Ben Farhat konnte bereits nach einer guten Viertelstunde nicht mehr weiterspielen, für ihn kam der spätere Torschütze Schleusener in die Partie (17.).

Knapp 2,5 Stunden nach der Partie dann die bittere Diagnose aus Sicht der Badener: Der Youngster hat sich einen Mittelfußbruch zugezogen und wird längere Zeit ausfallen.

Eine Option für das Topspiel am kommenden Samstag (20:30 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf könnte Shio Fukuda sein. Der Japaner, Neuzugang von Borussia Mönchengladbach, stand gegen Braunschweig noch nicht im Kader des KSC.