Bo Henriksen vom FSV Mainz 05 kommt angesichts der Terminhatz in drei Fußball-Wettbewerben selbst etwas durcheinander. "Wir haben vier Spiele in zehn Tagen, das ist ein bisschen verrückt", erklärt der Däne bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen die Stuttgarter. Die Mainzer treten am Sonntag (17.30 Uhr, im Livecenter der Sportschau) in der Bundesliga bei den Schwaben an.
Doppelpack gegen VfB: Erst Bundesliga, dann DFB-Pokal
Nur drei Tage später treten die Rheinhessen erneut zum Duell gegen die Stuttgarter im DFB-Pokal an. Auf die Frage, ob er beide Spiele gegen Stuttgart gleich vorbereite, antwortete der Däne: "Großartige Frage, ich habe keine Ahnung." Henriksen stellte allerdings klar, dass die Bundesliga das Wichtigste sei: "Das hat hohe Priorität für uns." Immrhin seien alle Spieler fit. Sportlich sind die Mainzer mit vier Punkten aus sieben Spielen in der Bundesliga bislang enttäuschend unterwegs.
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Siege in der Conference League geben Rückenwind
In Europa läuft es besser, am Donnerstagabend gelang beim 1:0 gegen HSK Zrinjski Mostar der zweite Erfolg in der Conference League. "Wir haben gewonnen, das war wichtig. Jetzt müssen wir auch in Stuttgart gewinnen", forderte Henriksen. Die Rotation dürfte er nach dem mageren Erfolg gegen Bosniens Meister wohl fast vollständig zurückdrehen.
Im Vergleich zum 3:4 gegen Bayer Leverkusen hatte Henriksen gegen Mostar neun neue Spieler gebracht. Unter anderem Nadiem Amiri und Paul Nebel werden zurück in der ersten Elf erwartet. Große Personalsorgen hat der Cheftrainer nicht: "Es sieht sehr, sehr gut aus", sagte Henriksen.
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Henriksen: "Die können zwei Bälle haben, wenn die wollen"
Zuletzt hatten die Mainzer in ihren Spielen einen hohen Ballbesitz. Der VfB-Ballbesitz ist ebenfalls hoch. Angesprochen auf die Frage, was das für das Spiel gegen Stuttgart bedeutet, schmunzelt 05er Coach Bo Henriksen: "Die können zwei Bälle haben, wenn sie wollen. Das ist kein Problem für mich. Wichtig ist nicht der Ball, wichtig ist, dass wir gewinnen." Sollte es beim Bundesligaspiel am Sonntag noch nicht klappen, könnten die Mainzer ja bereits drei Tage später im DFB-Pokal nochmal nachlegen.