Eindrucksvolle Leistung

VfB Stuttgart dominiert das Topspiel gegen Leverkusen

Der VfB Stuttgart siegt eindrucksvoll mit 4:1 bei seinem bisherigen Angstgegner Bayer Leverkusen. Für Jamie Leweling hätte es nicht besser laufen können.

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Stand

Die Leverkusener Ränge waren kurz vor dem Abpfiff schon fast alle leer, als sich Stuttgarts Deniz Undav und Jamie Leweling herzlich umarmten. Mit dem Sieg im Topspiel in Leverkusen gelang dem VfB ein gelungener Auftakt ins neue Jahr. "Es hätte nicht besser laufen können. 4:1 gewonnen, sehr gutes Spiel gegen einen guten Gegner, aber die haben wir heute schon ganz gut bespielt", sagte Doppeltorschütze Leweling anschließend im Sportschau-Interview. "Das freut mich auch, und jetzt kann es weitergehen."

Erster Sieg gegen Bayer seit sieben Jahren

Beide Nationalspieler, Leweling und Undav, waren für drei der vier Tore verantwortlich. Leweling traf zweimal (7./45.), Undav bereitete die beiden Treffer vor und erzielte selbst das 4:0 (45.+2). Außerdem war Maximilian Mittelstädt (29., Foulelfmeter) erfolgreich.

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Der erste Sieg gegen Bayer seit über sieben Jahren und 15 Pflichtspielen bescherte dem VfB Big Points im Kampf um die Königsklasse. Und: Auch Sebastian Hoeneß gewann im zwölften Anlauf erstmals in seiner Trainerkarriere gegen die Werkself. Daran änderte auch der Ehrentreffer durch Alejandro Grimaldo nichts (66., Foulelfmeter). Die Schreckensbilanz, hatte Hoeneß zuvor betont, wolle der VfB natürlich "etwas ändern". Das gelang dem VfB eindrucksvoll. "Wir haben jetzt hier oft verloren, viele enge Spiele gehabt. Deswegen haben wir heute mal unsere ganze Wut rausgelassen", beschrieb Leweling die Extra-Motivation durch die schlechte Statistik.

Vier Tore in einer Halbzeit für den VfB

Gleich sieben potenzielle WM-Kandidaten von Bundestrainer Julian Nagelsmann begannen bei den Schwaben - und sie sollten zunächst die Hauptakteure sein. Früh scheiterte Josha Vagnoman per Kopf am starken Bayer-Torhüter Mark Flekken (2.). Leweling blieb aus kurzer Distanz dagegen cool, nachdem ihn Deniz Undav perfekt in Szene gesetzt hatte. Die Gäste kontrollierten die Partie - und blieben gefährlich: Nachdem Bayers Jeanuel Belocian Vagnoman ungestüm von den Beinen geholt hatte, verwandelte Mittelstädt den fälligen Strafstoß lässig.

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Dem enttäuschenden Team von Trainer Kasper Hjulmand fehlte hingegen die Durchschlagskraft. Und defensiv agierte Bayer indiskutabel. Einzig Ezequiel Fernández sorgte für echte Gefahr, den abgefälschten Ball parierte VfB-Keeper Alexander Nübel aber herausragend (32.). Stuttgart schlug dagegen eiskalt zu. Undav setzte abermals Leweling ein, der Flekken auf dem falschen Fuß erwischte. Den Doppelschlag machte Undav perfekt: Er behauptete sich robust gegen Robert Andrich. Hjulmands Team bemühte sich in der zweiten Halbzeit um Schadensbegrenzung. Martin Terrier (54.) und Ernest Poku (56.) fehlte die Genauigkeit, dazu blieb Nübel hellwach. Stuttgart verteidigte in der Schlussphase konzentriert - mit Ausnahme von Jeff Chabot, der einmal zu spät gegen Malik Tillman kam und Leverkusen den Anschluss vom Punkt durch Grimaldo ermöglichte.

Lewelings Bekenntnis und der selbstbewusste Blick aufs nächste Spiel

Trotz Angeboten von englischen Klubs sieht Leweling im Sky-Interview seine Zukunft zunächst beim VfB Stuttgart, er habe hier noch einiges vor. Durch den Sieg steht der VfB nun mit 29 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Am Dienstagabend empfangen sie Eintracht Frankfurt. Aber dieser erfolgreiche Start gibt Selbstvertrauen, das Jamie Leweling im Interview mit der Sportschau auch ausstrahlt: "Ich glaube, Frankfurt hat sich das Spiel jetzt auch angeguckt und die werden es gut analysieren müssen, aber wir werden es besser machen."

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Kira Rutkowski

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