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Markus Babbel: "VfB Stuttgart hat es in der Hand - Hoffenheim spielt eine sensationelle Saison"

Markus Babbel hat für den VfB Stuttgart gespielt und die TSG Hoffenheim trainiert. In SWR Sport analysiert der ehemalige Nationalverteidiger die Lage bei seinen beiden Ex-Klubs im Saison-Endspurt.

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Von Autor/in Thomas Bareiß

Nach dem 32. Spieltag steht der VfB Stuttgart auf Platz fünf, direkt vor der punktgleichen TSG Hoffenheim. Bayer Leverkusen grüßt derweil von Rang vier. Alle drei Vereine haben im Rennen um den vierten Platz, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt, 57 Zähler auf dem Konto. Passenderweise hat der VfB am nächsten Samstag die Werkself zu Gast. Am letzten Spieltag geht's für die Schwaben noch zu Eintracht Frankfurt.

Markus Babbel: "VfB Stuttgart hat die Qualität"

Für Markus Babbel ist die Lage für aus Stuttgarter Sicht glasklar: "Du hast es selber in der Hand als VfB. Wenn du beide Spiele gewinnst, dann bist du drinnen. Sie haben die Qualität", sagte Babbel in SWR-Sport.

Von der Entwicklung bei der TSG Hoffenheim überrascht

Die TSG Hoffenheim muss natürlich ebenfalls am besten zweimal einen Dreier einfahren und dazu noch das Torverhältnis gegenüber Stuttgart und Leverkusen aufbessern. Unabhängig davon ist Babbel beeindruckt von den 17 Hoffenheimer Siegen (Vereinsrekord) und der Erfolgsgeschichte, die Trainer Christian Ilzer mit seinem Team in dieser Spielzeit schreibt: "Sensationell! Anfang der Saison dachte ich, sie werden brutale Probleme bekommen in der Bundesliga zu bleiben. Ich hatte das Gefühl, der Verein implodiert in sich selber."

DFB-Pokal-Finale: VfB Stuttgart - Bayern München

Es dürfte wohl eine mittelschwere Sensation sein, sollte der VfB Stuttgart am 23. Mai im Pokalfinale Bayern München düpieren. Als ehemaliger langjähriger Spieler des FC Bayern weiß Babbel natürlich, dass der FCB, wenn überhaupt, sich von einem selbstbewussten Auftreten des Gegners beeindrucken lässt. "Ich bin kein Freund von vornherein die weiße Flagge zu hissen. Es ist ein Finale, da kann alles passieren."

Klar auf Strecke, siehe Bundesliga, sind die Bayern hierzulande nicht zu schlagen. In einem einzigen Spiel sieht für Babbel die Sache aber anders aus: "Auch wenn du in zehn Duellen neunmal einen auf den Deckel bekommst, kannst du dieses eine Spiel positiv für Dich gestalten." Aber vor allem braucht der VfB an diesem Tag mehr Spielglück, als es zuletzt der 1. FC Heidenheim gegen die Bayern hatte.

Wer fährt vom VfB und der TSG zur WM und in welcher Rolle?

Eine großes Thema neben dem Saisonfinale ist aktuell natürlich die Frage: welche Spieler des VfB und der TSG nimmt Bundestrainer Julian Nagelmann im Sommer mit zur WM? An VfB-Stürmer Deniz Undav führt da für Babbel kein Weg vorbei: "Ich mag diesen Spielertypen. Das ist so ein Schlitzohr. Aber auch bei den anderen Kandidaten mit dem Brustring wie Angelo Stiller, Maximilian Mittelstädt, Jamie Leweling oder Chris Führich würde Nagelsmann keinen Fehler machen.

Für das Tor der Nationalmannschaft ist für Babbel ganz klar TSG-Torhüter Oliver Baumann der Stammkeeper: "Er hat eine phantastische Saison gespielt und hat vor allem immer bei den Länderspielen performt. Das ist für mich die klare Nummer eins."