Regelrecht beflügelt fährt Anna-Lena Forster bei den Paralympischen Winterspielen in Mailand und Cortina aktuell den Berg hinab: Die Monoskifahrerin aus Radolfzell hat Familie, Freunde und einen ganzen Fanclub dabei. Sie alle jubeln ihr entlang der Strecke zu. Und zu feiern gab es auch schon einiges für die Unterstützer vom Bodensee: Anna-Lena Forster holte bereits eine Gold- und eine Silbermedaille.
Ich hab das Glück, dass ich nach den Rennen auf die Tribüne gehen und mir einen kurzen Drücker abholen kann.
Allgemein sei die Stimmung bei den Winterspielen sehr gut. Es mache Spaß, wenn man Jubel hören könne, sobald man ins Ziel fährt. Es sei schön, so viele Zuschauende vor Ort zu haben, erzählt Forster.
Trotz der guten Stimmung gibt es auch einen Punkt, den Forster an den Spielen kritisiert. Russische und belarussische Sportlerinnen und Sportler treten unter eigener Flagge an. Das müsse man nun akzeptieren, so Forster. Doch ihr wäre es lieber gewesen, würden sie unter neutraler Flagge starten.
Medaillengewinne bei Paralympics noch nicht realisiert
Dass sie schon zwei Medaillen erkämpft hat - das habe sie noch nicht ganz realisiert. Dafür sei rund um die Wettkämpfe noch zu viel los. Sie freue sich nun auf die Abschlussfeier der Winterspiele in Cortina in wenigen Tagen, sagt die Sportlerin. "Dann ist es geschafft und man kann feiern", sagt sie. Zwei Wettbewerbe stehen für Anna-Lena Forster aber noch auf dem Programm. Auch dort hat sie Medaillenchancen.