Die Gäste aus Chemnitz erwischten den besseren Start und spielten in der ersten Hälfte zwischenzeitlich eine 12-Punkte-Führung heraus. Vor allem wegen der besseren Rebound-Arbeit bekamen sie immer wieder zweite Wurfchancen. Nach einem 42:50-Pausenrückstand kam Trier zwar noch mal ran, am Ende siegten die Gäste aber mit 105:100 Punkten.
Triers Basketballer unter den Körben zu schwach
Chemnitz hatte in der ersten Hälfte das Sagen unter den Körben und holte fast doppelt so viele Rebounds wie Trier. So kamen die Gäste in der ersten Hälfte nach eigenen Fehlwürfen zu insgesamt 15 zweiten Chancen.
Bei Trier kamen zudem Aufbauspieler Steven Ashworth und Bundesliga-Topscorer Jordan Roland nicht richtig ins Spiel. Roland erzielte nur vier Punkte bis zur Pause. Außerdem verwarf er viermal von der Drei-Punkte-Linie.
Topscorer taut nach der Pause auf
Wie ausgewechselt kam der Trierer Topscorer dann aber nach der Pause aus der Kabine und traf sofort seine ersten beiden Dreier - das Startsignal für seine Mitspieler zur Aufholjagd.
Die erste Führung nach langer Zeit erzielten die Hausherren dann durch Clay Guillozet per Dreier kurz vor Ende des dritten Viertels. Jetzt holte sich Trier auch endlich mehr Rebounds unter dem eigenen Korb.
Dramatisches letztes Viertel
Im Schlussviertel war das Spiel lange ein Kopf-an-Kopf Rennen. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Bis schließlich gut zwei Minuten vor der Schlusssirene Chemnitz mit fünf Punkten in Führung ging. Trier verlor den Ball im folgenden Angriff durch ein Offensivfoul von Marten Linssen. Chemnitz bedankte sich, punktete und führte plötzlich mit 96:89. Am Ende stand ein verdienter Sieg für die Gäste aus Chemnitz zu Buche, da sie in den entscheidenden Momenten schlicht die wachere Mannschaft waren.