Rückschlag für die Rhein-Neckar Löwen: Die Mannheimer, die unter ihrem neuen Trainer Maik Machulla mit zwei Siegen in die neue Spielzeit gestartet waren, verloren ein umkämpftes Spiel beim HSV Hamburg knapp mit 30:33.
Die Löwen fanden nicht gut ins Spiel. Schnell führte der HSV Hamburg mit 5:2. In der Folge gestalteten die Mannheimer das Match offen, auch weil Keeper David Späth immer wieder starke Paraden zeigte. Mit einem Ein-Tore-Rückstand (15:16) ging es in die Pause, direkt im Anschluss konnten die Löwen zweimal ausgleichen (16:16, 17:17), ehe sich die Norddeutschen wieder leicht absetzten und den Vorsprung in der Folge halten konnten. Letztlich war der HSV in einem umkämpften Spiel einen Tick besser und siegte verdient mit 33:30. Die Mannheimer lagen über die kompletten 60 Minuten nicht einmal in Front.
Im Interview mit SWR Sport Zwischen Rückschlägen und Aufbruch: Uwe Gensheimer über die Zukunft der Löwen
Uwe Gensheimer ist bei den Rhein-Neckar Löwen vom Spielfeld in die Büro-Etage gewechselt. Von dort steuert er den Umbruch und will die Mannschaft wieder zu einem Spitzenteam formen.
Patrick Groetzki überzeugt mit neun Toren
Beste Werfer für die Löwen in Hamburg waren Patrick Groetzki mit neun Toren sowie Jannik Kohlbacher und Dani Baijens mit jeweils sechs Treffern. Beim HSV ragten Nicolai Jörgensen (7) und Frederik Bo Andersen (7) heraus. Sowohl die Mannheimer als auch die Hamburger weisen nach drei absolvierten Spieltagen 4:2 Punkte auf.
Die Löwen haben im Sommer einen Umbruch hinter sich gebracht. Stars wie Spielmacher Juri Knorr haben den Klub verlassen. Der Nationalspieler wechselte zum dänischen Spitzenklub Aalborg Handbold. Demgegenüber verpflichteten die Kurpfälzer acht Neuzugängen. Zudem ist Coach Machulla neu.
Handball | Bundesliga "Jeden Tag 110 Prozent" - Maik Machulla sorgt für Euphorie bei Rhein-Neckar Löwen
Nach enttäuschenden Jahren hoffen die Rhein-Neckar Löwen mit einem stark umgebauten Kader auf die Trendwende. Der neue Trainer Maik Machulla kommt beim Team gut an.
Maik Machulla dämpft die Erwartungen
"Sieben von unseren acht Zugängen sind komplett neu in der Bundesliga", hatte der Trainer kurz vor Saisonstart gesagt und versucht, die Erwartungen etwas zu dämpfen. Die vergangene Saison beendete der zweifache Meister und Pokalsieger auf Rang neun, zuvor wurden die Mannheimer Zwölfter.