Neues Team, neuer Wettbewerb und neue Ziele. Die Gladiators Trier haben in der Saison 2026/27 einiges vor. Am Samstagabend startet die Saison auswärts beim Club des deutschen NBA-Stars Dennis Schröder, den Basketball Löwen Braunschweig.
- Die Saisonziele der Gladiators
- Das sind die neuen Spieler
- So schätzen Experten das Team ein
- So kommt man noch an Tickets
- Saisonstart in Braunschweig
Die Saisonziele der Gladiators
Nachdem es vergangene Saison als Neuling in der Liga nur um den frühzeitigen Klassenerhalt ging, gehen die Gladiators diese Saison deutlich ambitionierter in die Saison.
Wir wollen auf alle Fälle wieder die Playoffs erreichen
In der neuen Spielzeit sind die Gladiators neben der Bundesliga und dem BBL-Pokal auch im Europapokal im Einsatz. Das erste Spiel im FIBA-Europe Cup wird am 7.10. in eigener Halle stattfinden. Der Gegner steht noch nicht fest, da einige Teams noch Qualifikationsspiele bestreiten.
In den beiden Pokalwettbewerben will Trainer Jacques Schneider so weit wie möglich kommen: "Im Europapokal sollten wir auf alle Fälle die Vorrunde überstehen. In der Bundesliga wollen wir wieder wie letzte Saison die Playoffs erreichen."
Damit das klappt, haben die Gladiators im Sommer das Team deutlich verstärkt.
Das sind die neuen Spieler
Gleich drei der neuen Spieler kommen vom Pokalsieger Bamberg. Neben Rückkehrer Moritz Krimmer kommen auch die beiden US-Amerikaner Austin Crowley und EJ Onu.
Der 2,13-Meter-Mann Onu soll unter den Körben aufräumen. Wie gut er das kann, bewies er vergangene Saison, als er zum besten Defensivspieler der Liga gekürt wurde. Auch den zweitbesten Spieler dieser Kategorie in der Liga haben die Gladiators an die Mosel gelotst. Justin Simon spielte bisher in Ulm.
Aus der spanischen ersten Liga kam Aufbauspieler Eli Brooks zurück nach Trier. Er war vergangene Saison Garant für den sensationellen Saisonstart des Aufsteigers.
Nach 13 Spielen für Trier wechselte er în der laufenden Saison zum spanischen Erstligisten Manresa. Zweiter Aufbauspieler hinter Brooks wird Bennet Hundt. Der 28-Jährige wechselte vom Deutschen Meister ALBA Berlin nach Trier. Vor zwei Jahren spielte bereits sein Bruder Jannes in Trier und war Teil der Aufstiegsmannschaft.
So schätzen Experten das Team ein
Vor Saisonstart haben verschiedene Basketball-Journalisten versucht, den aktuellen Leistungsstand der Bundesligisten zu vergleichen. Die Experten Rubert Fabig, Florian von Stakelberg und Robert Heusel sehen die Gladiators Trier aktuell als heißen Anwärter auf die vorderen Playoffplätze.
Der Kader ist fantastisch
Im Podcast des Streamingdienstes DYN, der die Bundesliga überträgt, sehen alle drei Trier auf Platz vier der Abschlusstabelle. "Wie krass ist Trier bitte schön? Der Kader ist fantastisch," schwärmte der Hamburger Sportjournalist Rubert Fabig.
Die drei Experten des Trierer Basketball-Podcasts "Portcast" sehen Trier aktuell auf Platz sechs. Basketball-Datenanalyst Lukas Feldhaus geht in dem Podcast sogar eher von Platz acht aus. Ein Tabellenplatz, der Trier aber die Qualifikationsspiele zu den Playoffs sichert.
So kommt man noch an Tickets
Über 3.500 Dauerkarten verkauften die Gladiators für die Saison. Neuer Rekord für Trier. Bedeutet aber auch, dass pro Spiel weniger Karten in den freien Verkauf kommen als letzte Saison. Da die Gladiators zusätzlich Karten für Sponsoren und Gästefans vorhalten, bleiben am Ende noch etwa 1.000 Stehplätze übrig.
Dazu kommen Rückläufer aus den Gästekontingenten, die kurzfristig in den Verkauf kommen. Für das erste Heimspiel gegen Bonn (25.09. 18:30 Uhr) sind bereits alle Stehplätze ausverkauft. Bei den Europapokalspielen, die in der Woche abends stattfinden, sind mehr Tickets im freien Verkauf erhältlich.
Saisonstart in Braunschweig mit Dennis Schröder
Am Samstagabend (18:30 Uhr) treten die Gladiators zum Saisonstart bei den Basketball Löwen Braunschweig an. Bis auf Bennet Hundt, Neuzugang auf der Aufbauposition der Gladiators, sind alle Spieler an Bord. Hundt wird noch wegen einer Knöchelverletzung geschont.
Am Spielfeldrand wird auch der deutsche NBA-Star und Basketballweltmeister Dennis Schröder dabei sein. Er ist Mehrheitseigner der Braunschweiger Basketballer.
Sportlich wäre Braunschweig als Tabellenvorletzter der vergangenen Saison eigentlich abgestiegen. Doch in der Liga blieb ein Platz frei, da einer der Aufsteiger keine Lizenz für die BBL hatte. So kaufte sich Braunschweig über eine so genannte "Wildcard" für 800.000 Euro in der Liga ein. Dennis Schröder und andere Sponsoren gaben das Geld.
Neuer Aufbauspieler gegen Trier dabei
Anders als die Gladiators verlor Braunschweig seine vier Testspiele vor Saisonbeginn gegen Teams aus der Bundesliga. Im Pokal gab es aber einen Erfolg über Zweitligist Bremerhaven. Trier gewann hingegen alle Testspiele.
Erst 48 Stunden vor dem Saisonstart hat Braunschweig am Donnerstag seinen neuen Aufbauspieler präsentiert. Der Amerikaner Dejour Reaves wird gegen Trier bereits auf dem Feld stehen.