Nach den Niederlagen der Gladiators Trier in den ersten beiden Viertelfinalspielen ging es heute um viel. Zu Beginn hielt Trier gut mit. Legte den Bayern den ein oder anderen Stein in den Weg. Doch je weiter das Spiel voranschritt, umso deutlicher wurde dann doch der Leistungsunterschied. Am Ende muss sich Trier dann doch deutlich mit 62:99 geschlagen geben und ist damit aus den Playoffs ausgeschieden.
Mit 5.400 Fans im Rücken sollte es heute klappen, die Sensation für die Gladiators Trier zu schaffen und die Basketballer des FC Bayern München in die Knie zu zwingen. Coach Jacques Schneider schickte zum Start der Partie Steven Ashworth, Marten Linssen, Jordan Roland, Urald Kind und Nolan Adekunle aufs Feld.
Trier machte das zum Start der Partie richtig gut - ließ sich von den Bayern nicht einschüchtern. Auch, wenn es die Trierer gegen eine starke Münchener Defensive nicht leicht hatten. Urald King sorgte nach guten eineinhalb Minuten für den ersten Dreier der Trierer. Danach ging es wild hin und her. Trier den Bayern immer dicht auf den Fersen - nicht zuletzt auch wegen eines besonders schönen Wurfs von Jordan Roland aus der Feldmitte in den Korb. Mit einem knappen Rückstand der Trierer von 20:23 ging das erste Viertel zu Ende.
Niederlage zum Auftakt BBL-Playoffs: Gladiators Trier halten lange gegen die Bayern mit
Im ersten Playoff-Viertelfinalspiel unterliegen die Gladiators Trier dem deutschen Basketballmeister aus München mit 80:101. Trier verkaufte sich über weite Strecken aber teuer.
Trierer Steven Ashworth muss verletzt vom Feld
Nach rund zwei gespielten Minuten krachte es ordentlich zwischen Triers Steven Ashworth und einem der Bayern-Spieler. Ashworth ging zu Boden für ihn ging es nicht mehr weiter. Unter tosendem Applaus der Fans trugen ihn seine Teamkollegen vom Feld. Es ist bereits die zweite Verletzung von Steven Ashworth. Bereits im Spiel gegen Hamburg im März verletzte er sich.
Bayern dreht auf - Trier nahezu chancenlos
Ab dem zweiten Viertel wurde dann aber die Dominanz der Bayern deutlich. Knapp drei Minuten lang machte Trier keinen einzigen Punkt - die Münchener gleich 15. Nur hin und wieder landete der Ball für die Trierer im Korb - und dann auch eher selten aus dem Spiel heraus. Zweite Chancen unter dem Korb nutzten die Trierer nicht. Mit deutlichem Rückstand der Gladiators von 33:57 ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Pause lief bei den Trierern nichts mehr. Sie kamen kaum noch zum Zug. Es dauerte knapp drei Minuten, bis Urald King für die Trierer im dritten Viertel punktete. Und so ging es weiter. Trier nutzte seine Chancen nicht, kam nicht mehr ins Spiel. Insgesamt fielen im dritten Viertel für die Gladiators nur 13 Punkte - für München 24.
Letztes Aufbäumen der Trierer vergebens
Zum Ende des Spiels wirkte Trier nochmal konzentrierter - machte auch noch den ein oder anderen Punkt. Aber sie kamen nicht mehr ran. Da half es auch nichts, dass die Bayern den ein oder anderen Freiwurf nicht trafen - 62:99 hieß es mit dem Abpfiff. Damit ist Trier nach drei Niederlagen gegen die Basketballer des FC Bayern München aus den Playoffs ausgeschieden.