Honorarkürzungen: "Psychotherapeuten müssen auch effizienter werden"

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Seit Tagen gehen Psychotherapeuten und Betroffene auf die Straße und protestieren gegen Honorarkürzungen in der Psychotherapie. Eine Welle der Solidarität hat sich aufgebaut und die meisten sind sich einig: Das geht so nicht. Es gibt aber auch andere Stimmen, die nur sehr selten gehört werden. Zum Beispiel Clarissa Kurscheid, Gesundheitsökonomin am Forschungsinstitut Figus in Köln. Sie sagt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler: "Wir müssen insgesamt gucken, dass wir effektiver arbeiten." Die Honorarkürzungen für Psychotherapeuten seien in einem "üblichen Prozess" entschieden worden. Im Interview erklärt Kurscheid einige Hintergründe zu dieser Entwicklung.