Wer in der Europäischen Union nicht als Flüchtling oder sonstwie geschützter Mensch anerkannt wird, soll künftig unter Umständen auch in sogenannte Abschiebezentren außerhalb der EU gebracht werden können. Darauf haben sich die Staaten der Gemeinschaft geeinigt. Die Reaktionen in Deutschland sind gemischt: Während die Kritik aus Teilen der Opposition groß ist, lobt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) das Vorgehen. "Ein wahrer Ruck für mehr Ordnung in der Migrationspolitik" sei die Einigung, so der Minister. Die Grünen etwa sehen das anders: Familien mit Kindern über Jahre zu inhaftieren und Menschen in Lager in Drittstaaten abzuschieben habe mit wirksamer, rechtsstaatlicher Migrationspolitik nichts zu tun, sagte Parteichef Felix Banaszak der dpa. Und die migrationspolitische Sprecherin der Linken, Clara Bünger, sprach davon, dass mit der Einigung der EU die systematische Entrechtung Geflüchteter in erschreckendem Tempo voranschreite.
Entwarnung: Das Gasleck in Koblenz ist abgedichtet
Die Reparaturarbeiten an der beschädigten Gasleitung in Koblenz kommen voran. Bauarbeiter haben nach Angaben der Stadt inzwischen das Leck abgedichtet. Inzwischen ist die Feuerwehr mit Messgeräten unterwegs, um die Luft in der Umgebung zu kontrollieren. In einer Tiefgarage, in Kellern und an der Abdichtung am Gasrohr selbst. Erst wenn diese Messungen abgeschlossen und die Werte in Ordnung sind, wird auch der Strom wieder angestellt und damit auch die Ampelanlage. Dann erst kann nach Informationen der Polizei der Verkehr wieder freigegeben werden.