"Schande des Landtags" nach Hakenkreuz-Skandal: Warum Born trotzdem bleiben will

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"Vom Vizepräsidenten zur Schande des Landtags" - so bezeichnet sich der SPD-Politiker Daniel Born selbst im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Fischer. Er wolle Schaden von seiner Partei, der SPD, abwenden. Deshalb sei es auch richtig, dass er als Vizepräsident des Landtags zurückgetreten sei und die SPD-Fraktion verlassen habe. Allerdings vertritt er die Meinung, sein Landtagsmandat jetzt abzugeben, würde noch mehr Schaden anrichten.

Ich hab einen Wählerauftrag hier in Schwetzingen und die Wähler:innen hier sagen mir auch: 'Herr Born, da haben Sie echt Scheiße gebaut.' Aber die sagen mir auch: 'Vertreten Sie uns bitte weiter im Landtag' - und den Job bringe ich ordentlich zu Ende. So bin ich erzogen worden.

Deshalb wolle er sein Mandat bis zum Ende der Legislaturperiode behalten. Born hatte zugegeben, vergangene Woche im baden-württembergischen Landtag bei einer geheimen Abstimmung hinter dem Namen eines AfD-Abgeordneten ein Hakenkreuz gemalt zu haben. Wie er sich die Zusammenarbeit in den kommenden Wochen im Landtag vorstellt und ob er findet, dass er mit seiner Aktion der AfD eher genutzt hat, darum geht es ebenfalls im Gespräch.

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SWR Aktuell Baden-Württemberg SWR BW

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Andreas Fischer
Porträtfoto von Andreas Fischer
Onlinefassung
Judith Bühler