Zwei Tage lang hat er gewartet, jetzt meldet sich der beschuldigte Hunde-Dompteur auf der Social-Media Plattform Instagram zu Wort. Vor oder nach Auftritten beim Winterzirkus im Europapark Rust soll er seine Tiere gequält haben. Der Mann wehrt sich und weist die Vorwürfe zurück. Vergangenen Mittwoch hatte die Tierschutzorganisation PETA den Fall öffentlich gemacht - unter anderem mit drei Videos, jeweils ungefähr 30 Sekunden lang.
Hunde-Trainer massiven Anfeindungen im Netz ausgesetzt
Er sei massiven Anfeindungen im Netz ausgesetzt, werde bedroht und habe Angst, seine Kinder in die Schule zu schicken, sagte der Hunde-Dompteur der Deutschen Presse Agentur. "Mein Leben ist ruiniert und ich traue mich nicht mehr auf die Straße".
Hunde-Dompteur fordert, das Video komplett zu veröffentlichen
Die Videoaufnahmen würden keineswegs zeigen, so der Hunde-Trainer, dass er seine Tiere quäle. In einem der heimlich aufgenommenen Filme sei zu sehen, wie sich einige Hunde gegenseitig beißen würden. Um eine Gefahr abzuwenden, habe er dazwischen gehen müssen. Abzuwarten oder verbal einzugreifen, sei in solchen Fällen nicht ausreichend, so der Dompteur. Auf besagtem Video ist zu erkennen, wie er einen Hund mit einem Seil schlägt. Die Sequenz würde die Ereignisse aber verkürzt zeigen. Der Hunde-Trainer fordert, das Video komplett zu veröffentlichen und kündigte an, Anzeige gegen die Urheber des Videos zu erstatten.
Der Europapark hatte Vorstellung aus dem Programm genommen
Die Tierschutzorganisation PETA hatte den Fall öffentlich gemacht. Der Europapark hatte die Vorstellung mit dem Hunde-Dompteur aus dem Programm genommen. Das Veterinäramt hatte den Fall nach Ansicht der Videos angezeigt.