Ein 16-jähriger Leichtkraftradfahrer ist am frühen Sonntagmorgen auf der A5 bei Appenweier (Ortenaukreis) ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war möglicherweise eine gebrochene Speiche an dem Zweirad eine Ursache für den Unfall. Das haben erste Untersuchungen eines Sachverständigen ergeben.
Keine Fahrerlaubnis und keine Zulassung für das Zweirad
Der Jugendliche war gegen 5:15 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Appenweier nach Polizeiangaben allein zu Fall gekommen und mit dem Kopf gegen eine Leitplanke geprallt. Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 16-Jährige keine gültigen Führerschein für das Krad. Dieses hatte außerdem ein entstempeltes Kennzeichen, war also nicht mehr zugelassen.
Nach dem Unfall war die A5 in Richtung Basel am Sonntagfrüh zeitweise voll gesperrt; der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Achern ausgeleitet. Erst gegen 10 Uhr war die Fahrbahn in Richtung Süden wieder frei befahrbar.