Die festliche Beleuchtung, die vor einer Woche zum Ramadan in Freiburg illuminiert wurde, ist nach einem Sabotage-Akt repariert. Am Wochenende hatte jemand die Kabel der Installation wohl absichtlich durchtrennt, sagt die Polizei. Zudem deckten Unbekannte einen Schriftzug mit einem Banner ab.
"Identitäre Bewegung" bekennt sich zur Tat
Kurz darauf bekannte sich ein Account der rechtsextremistischen "Identitären Bewegung" in Sozialen Netzwerken zu der Aktion. Dort wurden Bilder eines Banners mit der Aufschrift "Gesegnete Fastenzeit!" und einem Kreuz veröffentlicht.
Reparatur kostet Stadt Freiburg 1.000 Euro
Die Stadt hat die Schäden umgehend reparieren lassen. Am Montagabend wurde die Beleuchtung wieder eingeschaltet. Die Kosten: Mindestens 1.000 Euro, sagt die Stadt.
Der Staatsschutz der Polizei ermittelt nun und sucht die Täter. Oberbürgermeister Martin Horn verurteilte die Vorfälle scharf. Niemandem werde etwas genommen, wenn muslimischen Freiburgerinnen und Freiburgern ein Zeichen der Wertschätzung gesetzt werde, sagte Horn dem SWR.