Staatsschutz ermittelt

Rechtsextreme bekennen sich zu Sabotage an Ramadan-Lichtern

Nach der Zerstörung von Kabeln an der Ramadan-Beleuchtung am Seepark in Freiburg leuchten die Festlichter wieder. Rechtsextreme haben sich zu der Tat bekannt.

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Von Autor/in David Zastrow

Die festliche Beleuchtung, die vor einer Woche zum Ramadan in Freiburg illuminiert wurde, ist nach einem Sabotage-Akt repariert. Am Wochenende hatte jemand die Kabel der Installation wohl absichtlich durchtrennt, sagt die Polizei. Zudem deckten Unbekannte einen Schriftzug mit einem Banner ab.

"Identitäre Bewegung" bekennt sich zur Tat

Kurz darauf bekannte sich ein Account der rechtsextremistischen "Identitären Bewegung" in Sozialen Netzwerken zu der Aktion. Dort wurden Bilder eines Banners mit der Aufschrift "Gesegnete Fastenzeit!" und einem Kreuz veröffentlicht.

Reparatur kostet Stadt Freiburg 1.000 Euro

Die Stadt hat die Schäden umgehend reparieren lassen. Am Montagabend wurde die Beleuchtung wieder eingeschaltet. Die Kosten: Mindestens 1.000 Euro, sagt die Stadt.

Der Staatsschutz der Polizei ermittelt nun und sucht die Täter. Oberbürgermeister Martin Horn verurteilte die Vorfälle scharf. Niemandem werde etwas genommen, wenn muslimischen Freiburgerinnen und Freiburgern ein Zeichen der Wertschätzung gesetzt werde, sagte Horn dem SWR.

Freiburg

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Christine Veenstra
Bild von SWR-Redakteurin Christine Veenstra

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