Postkarten und Plakate

Konstanzer Frauenhaus und Vonovia verlängern Aufklärungskampagne gegen Gewalt an Frauen

Das Wohnungsunternehmen Vonovia verlängert seine Zusammenarbeit mit dem Frauen- und Kinderschutzhaus Konstanz. Das wurde am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

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Von Autor/in Esther Leuffen

Vonovia unterstützt zusammen mit dem Frauen- und Kinderschutzhaus Konstanz eine Neuauflage der Aufklärungskampagne "nebenan knallt's - was kann ich tun?" gegen häusliche Gewalt an Frauen und Kindern durch öffentliche Plakate in Hausfluren. Auch werden Postkarten in die Briefkästen von Vonovia-Wohnungen verteilt. Mit der Aktion wolle man Mieterinnen und Mieter dafür sensibilisieren, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie häusliche Gewalt bei Nachbarn bemerken. "Wir wünschen uns, dass unsere Mieterinnen und Mieter nicht wegsehen, sondern hinschauen, hinhören und helfen", so Olaf Frei, Pressesprecher Vonovia Süden.

Dringend benötigte Wohnungen werden vermittelt

Besonders wichtig: Das Unternehmen vermittelt jährlich ein bis zwei dringend benötigte Anschlusswohnungen an Frauen, die das Frauenhaus Konstanz verlassen müssen. Die Leiterin des Konstanzer Schutzhauses betont, dass ohne diese Hilfe einige Frauen mit ihren Kindern nach dem zeitlich begrenzten Aufenthalt im Frauenhaus in Obdachlosenunterkünfte umziehen müssten.

Ein Platz im Frauenhaus ist sehr teuer. Wenn dann eine Wohnung zur Verfügung steht, sind wir sehr froh.

Unbürokratische Hilfe bei der Wohnungssuche

Das Unternehmen unterstütze durch unbürokratische Hilfe und arbeite seit einigen Jahren mit dem Frauenhaus zusammen, so der Vonovia-Sprecher. Wenn Frauen, die Gewalt erlebt haben, nach einer begrenzten Zeit aus dem Frauenhaus ausziehen müssen, wissen sie oft nicht wohin. Auf dem angespannten Konstanzer Wohnungsmarkt seien größere Wohnungen nur sehr schwer zu finden. Außerdem seien sie in der Regel teuer. "Was wir da anbieten können ist, wenn passende Wohnungen frei werden, dass wir die Wohnungen unbürokratisch anbieten, damit die Frauen eine Anschlussunterbringung haben, wenn sie aus dem Frauenhaus raus müssen", so Olaf Frei, Pressesprecher Vonovia Süden.

Zusätzlich hat Vonovia dem Frauen- und Kinderschutzhaus Konstanz wie im vergangenem Jahr 3.000 Euro gespendet. Mit dem diesjährigen Geld wurde ein Kinderspielzimmer im Frauenhaus eingerichtet.

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Esther Leuffen
SWR-Redakteurin Esther Leuffen Autorin Bild
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Martin Hattenberger
SWR-Redakteur Martin Hattenberger Autor Bild

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