Ein nicht ganz alltägliches Konzert hat die Bodensee Philharmonie Konstanz am Mittwoch in der Schweizerischen Nachbarstadt Kreuzlingen gegeben. Beim Konzert "Mondglanz" erlebten Eltern und Babys 30 Minuten klassische Musik - und zwar auf Augenhöhe der Kleinsten. Sie durften tanzen und lachen - und auch mal weinen.
Bewegungen, Spiel und Interaktion: Sie gehören zum Babykonzert dazu
Für das Format Babykonzert arbeiten die Bodensee Philharmonie, die Musikschule Konstanz und das Kulturhaus Apollo Kreuzlingen zusammen. Eine Musikpädagogin der Musikschule begleitet die Aufführungen - mit Bewegungen, Spiel und Interaktion, sodass auch die jüngsten Zuhörerinnen und Zuhörer aktiv am Konzert teilhaben können.
Der Bodensee Philharmonie zufolge ist solch eine aktive Teilhabe von Babys an einem herkömmlichen Konzert nicht möglich. Am Babykonzert hingegen könnten Eltern mit Kind ungezwungen teilnehmen. Wohl deshalb sind die Konzerte beliebt und fast immer ausverkauft.
Und sie bieten Neues: Vor und nach jeder halbstündigen Aufführung gibt es laut den Veranstaltern fortan Zeit zum Austausch – bei Kaffee, Kuchen und Tee sowie auf Krabbeldecken. So werde das Konzert nicht nur zum musikalischen, sondern auch zum sozialen Erlebnis für Eltern, Begleiterinnen und Begleiter sowie die Kinder.