Die Bodensee Schiffsbetriebe (BSB) starten in das letzte Wochenende der Saison. Noch bis einschließlich Sonntag sind die Kursschiffe mit dem vollen Angebot an Verbindungen unterwegs. Danach gibt es dann nur noch einzelne Sonderfahrten. Auf SWR-Anfrage zogen die BSB eine erste vorläufige Bilanz der Saison.
"Weiße Flotte" konnte Passagierzahlen nicht steigern
Demnach waren die Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahr stabil. Rund 1,6 Millionen Menschen nutzten seit dem Saisonstart Mitte April die Schiffe der "Weißen Flotte". Das waren ähnlich viele, wie im vergangenen Jahr.
Damit hätten sich die Passagierzahlen zwar stabilisiert, blieben aber hinter den durchschnittlichen Zahlen früherer Jahre zurück - von den Corona-Jahren abgesehen. Beim Nutzungsverhalten der Passagiere zeigt sich ein Trend: Immer mehr Fahrgäste bevorzugen kürzere Strecken - oder aber Rundtouren. Daran habe man das Angebot angepasst, so die BSB gegenüber dem SWR.
"Weiße Flotte" stark abhängig vom Wetter
Das Geschäft sei zunehmend wetterabhängig: Während an sonnigen Tagen die Schiffe gut gefüllt waren, blieben sie an Regentagen fast leer. Trotz der Herausforderungen gab es laut BSB auch Highlights, wie zum Beispiel die Fahrten zu den Bregenzer Festspielen oder Eventfahrten. Im Dezember stehen zum Beispiel noch Adventsfahrten auf dem Bodensee auf dem Programm.