Die Bodensee-Wasserversorgung versorgt rund vier Millionen Menschen in Baden-Württemberg mit Trinkwasser - quasi unsichtbar und rund um die Uhr. Um den Weg des Wassers sichtbar zu machen, startete am Montag ein Staffellauf entlang des Leitungsnetzes.
Die Route führt von Sipplingen am Bodensee bis nach Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) an der Grenze zu Bayern. Sieben Tage sind für die rund 300 Kilometer geplant - so lange wie auch das Wasser braucht, um im Norden anzukommen.
Staffellauf folgt dem Weg des Wassers
Das Wasser selbst beginnt seinen Weg im Wasserwerk in Sipplingen und wird von dort weiter in Richtung Norden transportiert. Während des Staffellaufs tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer symbolisch eine kleine Menge Bodenseewasser in einer "Wasserfackel" von Etappe zu Etappe. Je nach Abschnitt wird die Strecke zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt.
Die Strecke wird von wechselnden Läuferinnen und Läufern absolviert. Die erste Etappe hat am Montagnachmittag der Stuttgarter Extremsportler Jonas Deichmann übernommen. Start war um 16 Uhr am Wanderparkplatz Haldenhof bei Überlingen. Interessierte waren eingeladen, mitzulaufen. Die Bodensee-Wasserversorgung rechnet im Laufe der Woche mit einigen hundert Teilnehmenden.
Infostände zu Bodensee-Trinkwasser entlang der Strecke
Begleitend zum Lauf werden an den Etappenzielen Informationsstände aufgebaut. Dort informiert das Unternehmen Bodensee-Wasserversorgung unter anderem über das Leitungsnetz und die umfangreichen Investitionen, die notwendig sind, damit die Trinkwasserversorgung Tag für Tag zuverlässig funktioniert.
Der Staffellauf ist die erste Aktion dieser Art - mit ihm wollen die Organisatoren den Weg und den Wert des Trinkwassers für die Öffentlichkeit erlebbar machen.