Die Zahl der Flüchtlinge im Kreis Konstanz ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Aktuell leben im Kreis Konstanz knapp 1.100 Flüchtlinge. Vor zwei Jahren waren es laut Kreis noch rund 1.900, also 800 mehr. Die Gemeinschafts- und Notunterkünfte seien aktuell zu rund 70 Prozent belegt.
Unterbringung in Hallen nicht mehr notwendig
Für den Kreis bringt das Vorteile: Alle drei Leichtbauhallen, die als Notunterbringung für Flüchtlinge genutzt wurden, sind bereits wieder abgebaut worden. In diesen hatten bis zu 500 Menschen Platz. So kann der Kreis Kosten bei der Unterbringung von Flüchtlingen einsparen. Warum aktuell weniger Flüchtlinge kommen, weiß das Amt für Migration und Flüchtlinge des Kreis Konstanz nicht.
Auf der Insel Reichenau wird im Juli trotzdem eine neue Gemeinschaftsunterkunft in Containerbauweise für knapp 100 Personen eröffnet. In der Stadt Konstanz soll eine in die Jahre gekommene Flüchtlingsunterkunft durch einen Neubau an anderer Stelle ersetzt werden.