Start-up aus Stuttgart

Neue Airline bietet innerdeutsche Flüge am Flughafen Friedrichshafen - auf Abruf

Ab September können Passagiere vom Flughafen Friedrichshafen nach Frankfurt, Hamburg oder Münster fliegen. Das Konzept der Airline ist ungewöhnlich.

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Von Autor/in Florian Peking

Eine neue Airline will ab dem 1. September innerdeutsche Flüge am Flughafen in Friedrichshafen anbieten. Das Besondere: Das Unternehmen "Flyvbird" - ein Start-up aus Stuttgart - bietet Verbindungen ohne festen Flugplan an.

Die Flüge nach Frankfurt, Hamburg oder Münster finden "on demand" statt - also auf Abruf, je nach Wunsch und Nachfrage der Passagiere. Gebucht wird übers Internet oder in Reisebüros. Daneben bietet die Airline dreimal pro Woche feste Verbindungen nach Strausberg bei Berlin und Mönchengladbach an.

Flughafen Friedrichshafen: Nachfrage nach Angebot ist da

Das Angebot werde bereits vor dem Start gut nachgefragt, sagte ein Sprecher des Flughafens. Einzelne Flüge seien sogar schon ausgebucht.

Ursprünglich wollte die Airline schon im Mai starten, hatte den Erstflug dann aber auf den 1. September verschoben.

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Außerdem kämpft der Flughafen auch immer wieder mit wirtschaftlichen Problemen. Im vergangenen Jahr fuhr der Bodensee-Airport Verluste von 4,1 Millionen Euro ein und musste Beschäftigte in Kurzarbeit schicken. Im April beschloss der Friedrichshafener Gemeinderat weitere Finanzhilfen in Millionenhöhe, die aber an Bedingungen geknüpft sind. Unter anderem sollen die Passagierzahlen wieder steigen.

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Florian Peking
SWR-Redakteur Florian Peking Autor Bild

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