Gute Nachrichten für die Beschäftigten bei Rolls-Royce Power Systems in Friedrichshafen gab es am Donnerstag bei der Betriebsversammlung. Die Produktion läuft auf Hochtouren - auch dank Aufträgen aus dem Rüstungsbereich. Die Nachfrage sei auf den Kernmärkten sehr groß, so Thelse Godewerth, Arbeitsdirektorin bei Rolls-Royce Power Systems. Die mehr als 6.000 Beschäftigten am Standort in Friedrichshafen können zufrieden sein.
Wir sehen, dass die Nachfrage in den Kernmärkten sehr groß ist. Wir sehen auch, dass unser Team, unsere Belegschaft einfach abliefert.
Die guten Aussichten ließen zu, dass das Unternehmen weltweit und auch am Standort in Friedrichshafen investieren könne, so Godewerth.
250 offene Stellen bei Rolls-Royce Power Systems
Mehr als 250 neue Mitarbeiter sucht das Unternehmen. Unter anderem, weil das Geschäft mit Notstromaggregaten für große Rechenzentren aber auch das Rüstungsgeschäft so gut laufen. Der neueste Großauftrag: mehr als 300 Motoren für den Kampfpanzer Leopard 2. Das zeige, dass das Unternehmen ein zuverlässiger Partner sei, so Godewerth.
Zufrieden ist deshalb auch der Betriebsrat. "Wir kommen wahrscheinlich demnächst über sechs Milliarden Euro Umsatz", so Thomas Bittelmeyer, Betriebsratsvorsitzender im Unternehmen. Im Vergleich von vor zehn Jahren habe sich der Umsatz verdoppelt. "Das ist schon sehr, sehr stark", so Bittelmeyer. Kritik hat der Betriebsrat trotzdem: In manchen Bereichen würden Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden – sogenanntes Outsourcing.
Beschäftigte sollen Erfolgsprämie von 4.000 Euro bekommen
Von den guten Geschäften profitieren auch die Mitarbeitenden. Sie können mit einer Erfolgsprämie von mehr als 4.000 Euro rechnen.