Ein Brand in einem Wohnhaus in Mengen (Kreis Sigmaringen) hat am Donnerstagmorgen um halb sieben einen beträchtlichen Schaden angerichtet. Die Polizei spricht in ersten Schätzungen von rund 250.000 Euro. Verletzt wurde aber niemand. Warum es gebrannt hat, weiß man auch am Freitag noch nicht.
Gebäude mit Gastronomie und leerer Wohnung
Das Feuer war im Dachstuhl des Hauses in der Mengener Hauptstraße ausgebrochen. Wie die Polizei berichtete, war die Wohnung im Dachstuhl nicht bewohnt und stand leer. Auch am Neujahrsmorgen hielt sich niemand in dem Gebäude auf. Allerdings musste das direkt angrenzende Wohngebäude vorsorglich geräumt werden. Es bestand laut Polizei die Gefahr, dass das Feuer übergreift. Zwölf Bewohner - acht Erwachsene und vier Kinder - wurden in Sicherheit gebracht.
DRK versorgt Nachbarn
Das DRK baute in der Nähe des Brandortes eine Unterbringung und Versorgung der Betroffenen im Rettungszentrum auf. Auch Vertreter der Gemeinde Mengen waren an der Einsatzstelle. Der entstandene Sachschaden wurde am Donnerstagmittag auf rund 250.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit 38 Fahrzeugen und 180 Einsatzkräften vor Ort. Weil laut Feuerwehr während der Löscharbeiten Gasflaschen in dem Gebäude explodierten, wurde auch ein Katastrophenschutz-Löschfahrzeug eingesetzt.
Eine Gefahr für die Menschen in Mengen habe nicht bestanden, schreibt die Polizei. Sie hat die Ermittlungen zu Brandursache aufgenommen.