Am Donnerstagnachmittag ist in Konstanz mit dem Einlaufen der ersten Yachten die 60. Internationale Bodenseewoche gestartet. 86 Schiffe haben seit Freitag an Regatten teilgenommen. Die Veranstalter haben rund 10.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.
Fast 90 Segelyachten beteiligen sich an Regatten
Die ersten Wettfahrten waren für den Freitagvormittag angesetzt. Bei beinahe Windstille vor Konstanz musste der Start aber immer weiter in den Nachmittag verschoben werden. An den Regatten haben laut Mitorganisator Ewald Weisschedel auch historische Holzyachten teilgenommen, die teilweise über 100 Jahre alt sind. "Diese Schiffe haben eine wahnsinnige Eleganz und sind auch wunderbar zu segeln", schwärmt er.
Rund 450 Sportler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben an den Regatten teilgenommen. Einige Mannschaften konnten wegen des niedrigen Bodenseepegels allerdings nicht anreisen.
Insgesamt gab es drei Wettfahren. Im Teilnehmerfeld waren auch hochmoderne Rennboote. Hinzu kamen etwa 30 weitere Holzmotorboote der italienischen Edelmarke Riva. Sie waren in einer Sonderschau zu sehen.
Viel Wassersport bei der Bodenseewoche
Auch außerhalb der drei Segelwettfahrten ging es während der Bodenseewoche um Wassersport. Am Samstagabend stand der "Imperia Sprint" an, ein Ruderwettbewerb. Und die Wassersport-Gruppe des Deutsch-Schweizerischen Motorbootclubs hat für Sonntagvormittag Vorführungen vorbereitet.
Die Organisatoren wollen nach eigenen Angaben maritimes Flair nach Konstanz bringen. Am Hafen gab es einen Markt mit allerlei Bootszubehör, außerdem eine Dampfschiff-Schau.
Anfänge reichen über 100 Jahre zurück
Die erste Internationale Bodenseewoche in Konstanz geht auf das Jahr 1909 zurück. In der Anfangszeit wurde das maritime Treffen aber nicht in jährlichem Turnus, sondern in größeren zeitlichen Abständen organisiert.