Eine Streife des Schweizer Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hatte das Auto mit niederländischem Kennzeichen und den Fahrer in Kreuzlingen (Kanton Thurgau) kontrolliert. Und zwar bereits Mitte März, wie es jetzt in einer Pressemitteilung hieß.
Nachdem ein sogenannter Oberflächenwischtest an den Händen des 38-jährigen Fahrers Spuren von Kokain zeigte, untersuchten die Zöllner das Fahrzeug am Grenzübergang Kreuzlingen-Autobahn genauer - mit Spezialisten und einem Spürhund. Mit Erfolg: Im Kofferraum befand sich ein nachträglich eingebautes Versteck, darin in einem Jutesack vier Pakete mit insgesamt rund vier Kilogramm Kokain. Der 38-jährige Fahrer wurde an die Kantonspolizei Thurgau übergeben, die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Auch Zöllner in St. Gallen und Schaffhausen finden kiloweise Kokain
In den vergangenen Wochen hatten auch Zöllner im Kanton St. Gallen mehrere Kilogramm Kokain sichergestellt. So wurden sie Mitte März bei der Einreisekontrolle eines Autos mit deutschem Kennzeichen fündig. Dort hatten Spezialisten des BAZG das Auto genauer inspiziert, nachdem Zöllner in der Reserveradmulde im Kofferraum ein französisches Kontrollschild gefunden hatten. Sie stießen in einem Versteck unter dem Beifahrersitz auf 5,3 Kilogramm Kokain – verpackt in fünf Pakete. Der Verkaufswert: mehrere hunderttausend Franken. Die Ermittlungen gegen den 24-jährigen Fahrer dauern an.
Ende Februar hatten Zöllner am Grenzübergang Thayngen im Kanton Schaffhausen drei Kilogramm Kokain sichergestellt. Sie fanden das Rauschgift bei einer Kontrolle im Auto einer 26-jährigen Frau. Es hat laut Polizei einen Straßenverkaufswert von mindestens 100.000 Franken. Die Frau wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.