Um auf die kommende Wintersaison 2025/26 vorbereitet zu sein, haben die Skigebiete in Vorarlberg die Sommermonate genutzt und in ihre Anlagen investiert. Gäste können deshalb auch einige Neuheiten in den Skigebieten erwarten.
Mindestens 120 Millionen Euro hätten die Vorarlberger Skigebiete investiert, heißt es von der Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg gegenüber dem SWR. Die Hälfte der Ausgaben sei in Schneesicherheit und Pistenqualität geflossen.
Breitere Pisten, neue Seilbahn, moderne Beschneiungsanlage
So wird beispielsweise bei den Bergbahnen Oberstdorf Kleinwalsertal eine Piste doppelt so breit gemacht und die Beschneiungsanlage modernisiert. Ein Großprojekt läuft im Skigebiet Damüls-Mellau. Hier wurde über den Sommer an einem neuen 6er-Sessellift gebaut. Dieser soll den Gästen mehr Komfort bieten durch bessere Erreichbarkeit und einen einfacheren Ein- und Ausstieg.
Neue digitale Panoramatafeln und mehr Komfort auf der Piste
Auch im Skigebiet Lech am Arlberg wurde in den vergangenen Monaten viel gearbeitet. Die Wasserentnahme aus dem Fluss Lech wurde erneuert, außerdem wurden das Leitungsnetz und das Pumpenhaus modernisiert. Diese Maßnahmen sollen die Beschneiung effizienter machen und damit auch mehr Energie sparen als zuvor, so die Lech Bergbahnen AG.
Alle Pistenfahrzeuge sind in diesem Winter auch mit einer sogenannten Schneehöhenmessung ausgestattet. Das Gerät misst die genaue Schneehöhe, so dass der Fahrer den Schnee gezielter verteilen kann.
Auf die Gäste im Skigebiet Lech warten neue digitale Panoramatafeln, sie liefern in Echtzeit Pisteninformationen und weisen auf Naturgefahren wie Lawinen oder starken Wind hin. Rund 15 Millionen Euro hat die Lech Bergbahnen AG gemeinsam mit den Skiliften Schröcken nach eigenen Angaben diesen Sommer investiert.