Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Ravensburger Karate-Weltmeisterin Johanna Kneer blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

2025 war ihr Jahr. Die Karate-Kämpferin Johanna Kneer schaut zufrieden auf ein erfolgreiches Jahr zurück, das durch den Weltmeister-Titel gekrönt wurde. Kürzlich wurde sie in Ravensburg geehrt.

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Stand

Von Autor/in Dirk Polzin

Kurz vor Weihnachten durfte sich die Sportlerin in das goldene Buch der Stadt Ravensburg eintragen. Eine große Ehre für die Karate-Kämpferin, die in Ravensburg lebt und trainiert. Die 27-Jährige hatte dieses Jahr Gold bei den Karate-Einzel-Weltmeisterschaften in Kairo, den Europameisterschaften in Armenien sowie bei den "World-Games" in China geholt - und wurde dafür von OB Daniel Rapp (CDU) gewürdigt. Für die Athletin eine große Ehre.

Das bedeutet mit total viel. Es freut mich, dass die Stadt da so mitgefiebert hat.

In der Welt unterwegs - in Ravensburg zu Hause

Johanna Kneer lebt in Ravensburg und trainiert beim KJC Ravensburg e.V.. Dort ist eine der erfolgreichsten Karateschulen im Land zu Hause. "Ich bin zwei Mal am Tag im KJC", sagte Johanna Kneer im Interview mit dem SWR. "Ich trainiere da und mache Krafttraining." Besonders genieße sie es, nach den Wettkämpfen in aller Welt wieder nach Ravensburg zurückzukehren. "Das ist herrlich zwischen Bodensee und den Bergen. Und natürlich sind hier meine Freunde."

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Ravensburger Sportlerin erfüllt sich Kindheitstraum Weltmeisterin

Sportlich war 2025 ihr Jahr, wie sie selbst sagt: "Also es ist perfekt gelaufen. Dieses Jahr waren zwei große Highlights: die 'World-Games' im Sommer und die Weltmeisterschaft jetzt Ende November. Beide gewonnen, das ist einfach unbeschreiblich."

Mit dem Weltmeistertitel sei ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Dafür habe sie auch extra hart trainiert. "Die World Games finden nur alle vier Jahre, die WM alle zwei Jahre statt. Und das ist in diesem Jahr zusammengekommen", so Kneer. Weil die "World-Games" im August stattgefunden haben, sei die Sommerpause weggefallen. "Ich habe mehr oder weniger durchtrainiert und hatte drei Wochen Pause, um ein bisschen zu regenerieren und dann ging der Blick schon direkt Richtung Weltmeisterschaft. Aber es hat sich alles gelohnt. Das war total schön."

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Dirk Polzin
SWR-Redakteur Dirk Polzin Autor Bild
Onlinefassung
Martin Hattenberger
SWR-Redakteur Martin Hattenberger Autor Bild

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