Hohenloher Veterinäramt greift ein

Völlig verwahrloste Wolfsspitze gerettet: Was dem Hundehalter nun droht

Ein Hundehalter im Hohenlohekreis hat 16 Wolfsspitze unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Nach einem Hinweis griff das Veterinäramt ein. Nun drohen ernsthafte Konsequenzen.

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Von Autor/in Ulrike Schirmer

Das Veterinäramt des Landratsamts Hohenlohekreis hat 16 völlig verwahrloste Hunde aus einer Wohnung befreit. Die Tiere, allesamt Wolfsspitze, lebten auf engstem Raum in unhygienischen Verhältnissen – inmitten ihres eigenen Kots und Urins. Wie das Landratsamt auf Anfrage mitteilt, ging dem Einsatz ein anonymer Hinweis voraus. Jetzt muss der Besitzer mit Konsequenzen rechnen.

Nach Rettung der Hunde: Behörden prüfen rechtliche Schritte

Eine Überprüfung durch das zuständige Veterinäramt bestätigte die schlimmen Zustände. Auch der Tierschutzverein Ludwigsburg, der einige der Hunde aufgenommen hat, berichtete von einer massiven Überforderung des Halters. Offenbar hatte sich das Rudel unkontrolliert vermehrt. Der Hundehalter zeigte sich aber nach der Rettung kooperativ und übergab die Tiere freiwillig, heißt es.

Dennoch drohen ihm nun ernsthafte Konsequenzen: Neben einem Verbot zur Tierhaltung und -betreuung steht auch ein mögliches Bußgeld oder gar ein Strafverfahren im Raum. Die Behörden prüfen aktuell rechtliche Schritte.

Zwei der Wolfsspitze, die aus einer Wohnung im Hohenlohekreis gerettet wurden. Insgesamt fand das Veterinäramt 16 verwahrloste Hunde.
Zwei der Wolfsspitze, die in einem Haus im Hohenlohekreis gefunden wurden. Insgesamt fand das Veterinäramt 16 verwahrloste Hunde.

Tiere auf dem Weg der Erholung: verwahrloste Hunde waren völlig verdreckt

Wie der Tierschutzverein Ludwigsburg auf seiner Facebook-Seite berichtet, wurden die Tiere unter katastrophalen Bedingungen gehalten. Ihre Felle seien völlig verfilzt und verdreckt. Der Verein hat nach eigenen Angaben einige der Hunde übernommen und versorgt sie nun. In einem Video ist zu sehen, wie die Tiere gewaschen und versorgt werden. Insgesamt sechs Stunden waren die Tierretter damit beschäftigt, heißt es.

https://www.facebook.com/reel/1038841998117276

Trotz ihres Zustands seien alle Tiere freundlich und zugänglich, schreibt der Tierschutzverein. Die rund vier Monate alten Welpen seien zwar noch sehr ängstlich, aber keines der Tiere aggressiv.

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