Rettungshubschrauber fliegt Mann in Klinik

Schwerer Arbeitsunfall in Tauberbischofsheim: Mann in Hochregallager eingeklemmt

In Tauberbischofsheim hat sich ein schwerer Arbeitsunfall ereignet: Ein 61-Jähriger wurde in einem Hochregallager eingeklemmt. Er zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu.

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Von Autor/in Ulrike Schirmer

Bei einem Arbeitsunfall in Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) ist ein 61-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wurde er bei Arbeiten in einem Hochregallager eingeklemmt. Er wurde mit schwersten Verletzungen an Kopf und Arm in eine Klinik gebracht, heißt es.

Nach Arbeitsunfall in Tauberbischofsheim: Feuerwehr befreit eingeklemmten Mann

Der Mitarbeiter war nach Angaben eines Polizeisprechers mit einem sogenannten Regalbediengerät beschäftigt, als er mit Kopf und Arm zwischen dem Regalboden und der Fahrerkabine eingeklemmt wurde. Dabei zog er sich lebensgefährliche Verletzungen zu - vor allem am Kopf.

Der Mann musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. In einem Post auf Facebook berichtet die Feuerwehr Tauberbischofsheim von dem Einsatz:

Anschließend wurde der 61-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mitarbeiter allein an dem Unfall beteiligt. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es derzeit nicht. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.

Tödliche Arbeitsunfälle: Die gefährlichsten Branchen

Zwar geht die Zahl solcher Fälle langfristig zurück, doch immer wieder ist es in den vergangenen Monaten in der Region Heilbronn-Franken zu schweren und sogar tödlichen Arbeitsunfällen gekommen.

Erst Ende Oktober ist in Lehrensteinsfeld (Kreis Heilbronn) ein Bauhof-Mitarbeiter bei einem Arbeitsunfall tödlich verletzt worden. Der 59-Jährige wurde während der Arbeit von einer Straßenlaterne am Kopf getroffen. Er starb noch am Unfallort. Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, wird ermittelt. Derzeit gehe man noch von einem Arbeitsunfall aus, so die Polizei.

Besonders viele tödliche Arbeitsunfälle passieren laut einer Studie der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) im Straßenverkehr, in der Landwirtschaft und auf dem Bau. In der Region Heilbronn-Franken kam es in diesem Jahr auch in Bühlertann und Frankenhardt (beide Kreis Schwäbisch Hall), in Ellhofen und Erlenbach (beide Kreis Heilbronn) oder auch auf einer Baustelle im Hallenbad RappSoDie in Bad Rappenau (Kreis Heilbronn) zu Arbeitsunfällen, bei denen Menschen starben.

Bühlertann

Stürze, Quetschungen, giftige Dämpfe Tödliche Arbeitsunfälle: Das sind die gefährlichsten Branchen

Tödliche Arbeitsunfälle wie der eines 27-Jährigen bei Bühlertann sind zum Glück selten. In bestimmten Berufszweigen ist das Risiko aber deutlich höher als bei anderen.

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