Feuerwehr startet Spendenaktion nach Einsatz

Blitzeinschlag sorgt für Scheunen- und Wohnhausbrand in Großrinderfeld

In Großrinderfeld ist eine Scheune abgebrannt und auch das angrenzende Wohnhaus war betroffen. Ausgelöst hat den Brand wohl ein Blitzeinschlag.

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Von Autor/in Luisa Funk

In Großrinderfeld-Schönfeld (Main-Tauber-Kreis) ist am Freitagvormittag eine Scheune komplett abgebrannt. Ein angrenzendes Wohnhaus wurde durch das Feuer auch beschädigt. Die Polizei vermutet als Ursache für den Brand einen Blitzeinschlag. Die Feuerwehr Schönfeld hat direkt eine Spendenaktion für die Familie gestartet.

Ein Blitzeinschlag hat ein Großrinderfeld für einen Brand in einer Scheune gesorgt.
Ein Blitzeinschlag hat ein Großrinderfeld für einen Brand in einer Scheune gesorgt. Feuerwehr Lauda-Königshofen

Spendenaktion nach Blitzeinschlag in Großrinderfeld

Nur wenige Stunden nach dem Einsatz hat die Feuerwehr über die Plattform gofundme.com eine Spendenaktion ins Leben gerufen. "Als Feuerwehr stehen wir der betroffenen Familie nicht nur während des Einsatzes, sondern auch darüber hinaus zur Seite. In einer solchen Situation wird innerhalb weniger Stunden vieles, was über Jahre aufgebaut wurde, zerstört." Ziel ist es 20.000 Euro zu sammeln. Binnen weniger Stunden kamen bereits über 14.000 Euro zusammen.

Brand durch Blitzeinschlag: Zeugen berichten von lautem Knall

Gegen 10:30 Uhr musste die Feuerwehr ausrücken. Die Scheune, in die der Blitz eingeschlagen sei, sei voll mit Stroh gewesen, so der Einsatzleiter Mario Körner von der Feuerwehr Großrinderfeld gegenüber dem SWR. Der Regen habe die Löscharbeiten mehr erschwert, als zu helfen. Denn alle Einsatzmaterialien seien dadurch nass geworden, erklärt Körner im SWR-Interview.

Auch von der Luft aus wurde der Brand nach einem Blitzeinschlag in Großrinderfeld beobachtet.
Auch von der Luft aus wurde der Brand nach einem Blitzeinschlag in Großrinderfeld beobachtet. Feuerwehr Schönfeld

Zeuginnen und Zeugen hätten der Polizei von einem lauten Knall berichtet, wie ein Sprecher sagte. Zudem habe sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs eine Gewitterzelle über dem Ort befunden. Weil das Feuer auf das Wohnhaus übergegriffen hat, ist das Dachgeschoss jetzt unbewohnbar. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf bis zu 300.000 Euro. Die Feuerwehr war insgesamt mit 80 Kräften im Einsatz.

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