Was zuerst da war, ist derzeit noch unklar, sagte eine Sprecherin der Stadt Eppingen (Kreis Heilbronn) am Montagnachmittag. Fest steht: Während der Pfingstferien hat es in dem Technikraum der Burgbergschule in Eppingen-Richen sowohl einen Kurzschluss als auch einen Wasserleitungsschaden und dazu noch ein Gasleck gegeben.
Gasgeruch rechtzeitig festgestellt
Noch vor Unterrichtsbeginn hatte die Schulleiterin am Montag einen auffälligen Gasgeruch in der Grundschule bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Das berichtete am Vormittag Eppingens Oberbürgermeister Klaus Holaschke (parteilos). Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nach seinen Angaben noch keine Kinder in der Schule.
Schulkinder wurden betreut
Die eintreffenden Schülerinnen und Schüler wurden deshalb vorsorglich zunächst in die nahegelegene Burgberghalle gebracht. Dort wurden vorübergehend auch die Kinder der benachbarten Kindertagesstätte betreut.
Wenig später reagierten die Einsatzkräfte erneut: Auch die Burgberghalle wurde vorsorglich geräumt, so Holaschke. Die Kinder wurden anschließend auf das nahegelegene Sportgelände gebracht. Alle Kinder konnten aber inzwischen abgeholt werden.
Feuerwehr: "Das Wasser steht zwei Meter hoch"
Im Technikraum der Schule kam es nach Angaben der Feuerwehr zudem zu einem erheblichen Wasserschaden. Der rund 80 Quadratmeter große Raum stehe etwa zwei Meter hoch unter Wasser, sagte der Kommandant der Feuerwehr Eppingen, Thomas Blösch, im SWR-Interview.
Am Dienstag keine Schule
Wie die Stadt Eppingen mitteilte, soll der Schulbetrieb der Burgberg-Grundschule am Dienstag ausfallen. Eine Notbetreuung werde eingerichtet. Bis Mittwoch sollen Strom und Wasser wieder zur Verfügung stehen, hieß es weiter. Die Gasleitung bleibe dagegen voraussichtlich noch einige Wochen betriebsunfähig.