Berufsschule will Migranten besser in den Arbeitsmarkt integrieren

Landesweites Modellprojekt "Ausbildung plus 1" startet in Bad Mergentheim

An der Gewerblichen Schule Bad Mergentheim läuft zum Start des neuen Ausbildungsjahres auch das Projekt "Ausbildung plus 1" an. Dabei wird die Lehrzeit um ein Jahr verlängert.

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Viele junge Menschen sind am Montagmorgen in ihre Ausbildung gestartet. In den nächsten zwei bis drei Jahren werden sie fit gemacht für den künftigen Job. Doch vor allem Menschen mit geringen Deutschkenntnissen haben es da schwer. Deshalb startet an der Gewerblichen Hochschule Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) ein landesweites Modellprojekt "Ausbildung plus 1". Dabei wird die Lehrzeit um ein Jahr verlängert.

Ein Jahr mehr Zeit, um Deutsch zu lernen

Ziel dabei ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, aber vor allem Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dafür sollen sie ein Jahr mehr Zeit bekommen, um vor allem ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Das soll ihnen helfen, eine erfolgreiche Ausbildung zu absolvieren. An der gewerblichen Schule in Bad Mergentheim gilt das Angebot für insgesamt sieben Berufe in der Industrie, wie beispielsweise Industriemechaniker oder Mechatroniker.

Am Projekt beteiligen sind 12 Unternehmen aus der Region Heilbronn-Franken, darunter Würth aus Künzelsau und ebm-papst aus Mulfingen (beide Hohenlohekreis) sowie Ruck Ventilatoren in Boxberg oder Wirthwein in Creglingen (beide Main-Tauber-Kreis).

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