Ganz schön festgefahren: Der Fall um einen gestrandeten Schwertransporter auf der A6 bei Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) geht in die nächste Runde. Rund vier Wochen nach der ersten Zwangspause auf dem Parkplatz Reußenberg hat sich zwar was bewegt, aber nicht lange: Denn laut Polizei wurde die Ladung - eine massive Aluminiumpresse - inzwischen auf einen zweiten Schwertransporter umgeladen. Doch auch der durfte bald nicht mehr weiterfahren.
Route missachtet: Nur wenige Kilometer auf der A6 zurückgelegt
Jetzt steht die Aluminiumpresse auf dem zweiten Transporter nur wenige Kilometer entfernt auf einem Autohof in Kirchberg an der Jagst (Kreis Schwäbisch Hall). Immerhin hatte die Spedition nach Wochen versucht, die blockierte Fracht weiter Richtung Frankreich zu bringen. Diesmal lag sogar eine Sondergenehmigung vor.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Aalen hielt sich der Fahrer des zweiten Transporters aber offenbar nicht an die vorgeschriebene Route. Die Folge: Erneut schritten die Beamten ein und stoppten den Transport. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Wie es weitergeht, muss nun das Landratsamt Schwäbisch Hall entscheiden. Dort wird geprüft, ob und unter welchen Bedingungen der Schwertransport seine Reise fortsetzen darf.
Gestoppt: Schwertransporter sorgte für neun Stunden Chaos
Der Vorfall hatte bereits vor Wochen für massive Verkehrsprobleme auf der A6 gesorgt. Zwischen Crailsheim und Ilshofen-Wolpertshausen (Kreis Schwäbisch Hall) blieb der ursprüngliche Transport vor einer Brücke stecken - die Ladung war schlicht zu hoch. Um die Situation zu entschärfen, musste der Schwertransporter unter Polizeibegleitung mehrere Kilometer rückwärts bis zum Parkplatz Reußenberg manövriert werden.
Und genau dort blieb er erstmal. Denn für die Fahrt durch Deutschland lag offenbar keine gültige Genehmigung vor. Dabei sollte die riesige Aluminiumpresse ursprünglich von Rumänien nach Frankreich transportiert werden.