Das Wetter bleibt auch am Wochenende in Heilbronn-Franken noch turbulent: Nachdem es nach der Glatteisgefahr am Donnerstag milder und auch stürmischer wurde, sollen die Temperaturen am Sonntag wieder auf bis zu minus 7 Grad in Heilbronn absinken. Die Nachfrage nach Streusalz beim Salzwerk in Heilbronn ist schon seit Wochenbeginn sehr hoch.
Plötzlicher Wintereinbruch: Bedarf an Streusalz stark angestiegen
Die Südwestdeutschen Salzwerke in Heilbronn produzieren derzeit auf Hochtouren. Grund ist der plötzliche Wintereinbruch, durch den der Bedarf an Streusalz stark gestiegen ist, teilte eine Unternehmenssprecherin auf SWR-Anfrage mit. Die Lager seien jedoch gut gefüllt. Die aktuelle Wetterlage zeige deutlich, dass ein Salzvorrat wichtig ist, um nicht überrascht zu werden, so die Sprecherin.
Streusalz für Privatpersonen vielerorts verboten
Das Salz wird vor allem auf Straßen und Autobahnen eingesetzt. In Baden-Württemberg dürfen Privatpersonen in den meisten Kommunen nur noch bei extremer Glätte Auftausalze oder ähnliche Stoffe streuen. Wenn man doch Salz streut, kann ein Bußgeld von bis zu 500 Euro fällig werden, da es schädlich für Umwelt und Tiere ist. Stattdessen soll abstumpfendes Material wie Sand, Splitt oder Asche verwendet werden. So lautet die Regelung beispielsweise in Heilbronn, Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall), Schwäbisch Hall, Bad Mergentheim und Wertheim (beide Main-Tauber-Kreis).