Ex-Chefin der Schwarz Stiftung und ihre Familie gestorben

Flugzeugabsturz in Namibia: Wie kam es zum Flugzeugunglück?

Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz in der Wüste äußern die örtlichen Behörden sich zum Stand der Ermittlungen. Es wurden noch nicht alle Leichen gefunden.

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Von Autor/in Jan Arnecke

Die Ermittlungen zum tödlichen Flugzeugabsturz in Namibia Anfang der Woche könnten einige Zeit in Anspruch nehmen. Laut der namibischen Behörde für die Untersuchung von Flugunfällen ist nicht mit einem raschen Ergebnis zu rechnen. Es sei nicht abzuschätzen, wann es Details geben könnte. Sollte in zwölf Monaten kein Ergebnis vorliegen, soll es einen Zwischenbericht geben.

Behörden suchen Leiche von Silke Lohmiller

Bei dem Absturz kamen Silke Lohmiller, die ehemalige Geschäftsführerin der Schwarz Stiftung, ihr Mann Richard Lohmiller und deren Sohn Henry Lohmiller ums Leben. Die Familie kommt aus Bad Rappenau (Kreis Heilbronn). Das Ehepaar hatte in der Schwarz-Gruppe, zu der auch Lidl und Kaufland gehören, über Jahrzehnte verantwortungsvolle Positionen inne und war eng mit Inhaber Dieter Schwarz verbunden. Auch der Pilot überlebte den Absturz nicht.

Aktuell wird noch nach Silke Lohmillers Leichnam gesucht. Die Leichen der drei Männer seien bereits gefunden worden, heißt es. Sie sollen nach Windhuk, der Hauptstadt Namibias, überführt werden. Dort sollen sie dann obduziert werden.

Familie setzte sich für soziale Projekte in Namibia ein

In Namibia selbst hat sich Familie Lohmiller für soziale Projekte eingesetzt. So wurde in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein EduCare e.V. aus Flein (ebenfalls Kreis Heilbronn) eine Schule in Namibia gebaut. Die Familie Lohmiller hatte dabei dem Verein zufolge die Materialien zum Bau der Schule sowie die Einrichtung finanziert.

Flugzeugabsturz Namibia: Keine Blackbox an Bord der Maschine

Der Airline Desert Air zufolge hatte die Maschine keinen Flugschreiber an Bord, auch als Blackbox bezeichnet. Der Kontakt zu dem Piloten soll kurz vor der geplanten Landung abgerissen sein, heißt es weiter. Kurz zuvor habe er gemeldet, dass er sich im Sinkflug befinde.

Bad Rappenau

Region trauert um Familie aus Bad Rappenau Ex-Chefin der Schwarz Stiftung stirbt mit Familie bei Flugzeugabsturz in Namibia

Die Dieter Schwarz Stiftung trauert um Ex-Geschäftsführerin Silke Lohmiller: Sie und ihre Familie kamen bei einem Flugzeugabsturz in Namibia ums Leben.

Familie Lohmiller verunglückt tödlich: Erfahrener deutscher Pilot an Bord

Der Pilot war ein 68-Jähriger Deutscher. Er arbeitete seit 2019 erst freiberuflich, ab 2022 dann festangestellt für Desert Air. Er habe 4.200 Flugstunden gehabt und auch neue Piloten ausgebildet, heißt es.

Maschine stürzt kurz vor ihrem Ziel ab

Die Trümmerteile der Propellermaschine hatte ein Suchflugzeug am Montag in den Bergen nahe der Hammerstein Lodge entdeckt. Die Maschine vom Typ Cessna 210 war am Sonntag von der namibischen Hauptstadt Windhuk aus gestartet. Ersten Informationen der Behörden zufolge hatte das Flugzeug keinen Kontakt zur Flugsicherung aufgenommen. Das Flugzeug sollte nach einer Stunde Flugzeit auf der privaten Landebahn einer Lodge in der Gegend Sossusvlei landen. Dort kam die Maschine aber nie an.

Stimpfach

Psychologische Betreuung für Einsatzkräfte Tödlicher Absturz bei Stimpfach: Aufwendige Bergung aus Waldstück

Am Donnerstag stürzte bei Stimpfach ein Segelflugzeug ab. Nach langer Suche wurden die Trümmer und der tote Pilot zu Fuß geborgen. Für die Einsatzkräfte eine Herausforderung.

SWR4 am Freitag SWR4

Stimpfach

Ursache noch unklar Pilot stirbt bei Segelflugzeugabsturz in Stimpfach

Nach mehreren Notrufen über den Absturz eines Segelflugzeugs musste das Flugzeug erst gesucht werden. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Piloten feststellen.

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Pilot und elfjähriges Kind schwer verletzt Segelflugzeug stürzt im Hohenlohekreis nach Start ab

Am Sonntag ist in Ingelfingen ein Ultraleichtflugzeug abgestürzt. Außer dem Piloten war auch ein elfjähriges Kind an Bord des Flugzeugs. Beide wurden bei dem Absturz schwer verletzt.

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