Vier Menschen leicht verletzt

Unfall mit Reisebus bei Erlenbach: Aufwendige Bergung führt auf A6 zu langem Stau

Nach einem Unfall zwischen einem Reisebus und einem Lkw auf der A6 kommt es zu aufwendigen Bergungsarbeiten. Stundenlang gab es deshalb Stau in Richtung Nürnberg.

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Von Autor/in Jan Arnecke

Auf der A6 zwischen Heilbronn und dem Weinsberger Kreuz ist es auf Höhe Erlenbach (alle Kreis Heilbronn) am frühen Mittwochmorgen in Richtung Nürnberg zu einem Unfall zwischen einem Lkw und einem Reisebus gekommen. Vier Menschen wurden dabei leicht verletzt, sagte der Feuerwehrkommandant Kai Lindheimer dem SWR. Da die Bergung schwierig war, kam es den Vormittag über zu Verkehrsbehinderungen und Stau. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Für die Bergung wurden der rechte Fahrstreifen und der Standstreifen gesperrt.

Aufwendige Bergung mit schwerem Gerät und Kran

Laut Polizei stand der Reisebus auf dem Standstreifen. Als der Lkw gegen 3:15 Uhr in der Nacht daran vorbeifahren wollte, platzte dem Polizeibericht zufolge ein Reifen, weshalb er in den Bus krachte. Der Reisebus hatte keine Fahrgäste an Bord. Allerdings wurden die jeweiligen Fahrer und Beifahrer des Reisebusses und des Lkw leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Darüber hinaus ist laut Polizei ein Sachschaden von rund 90.000 Euro entstanden.

Beide Fahrzeuge landeten bei dem Unfall teilweise im Grünstreifen und hingen fest. Daher brauchte es neben "schwerem Gerät", wie es ein Polizeisprecher am Morgen formulierte, auch einen speziellen Kran für die Bergung. Diese Arbeiten haben den gesamten Vormittag über zu Behinderungen auf der Autobahn geführt.

Ein Lkw ist bei Erlenbach (Kreis Heilbronn) auf der A6 Richtung Nürnberg in einen Reisebus auf dem Standstreifen gefahren. Durch die Bergung kommt es am Vormittag zu Behinderungen.
Lkw und Reisebus wurden bei dem Unfall schwer beschädigt und müssen mit schwerem Gerät geborgen werden.

Wie die Feuerwehr bestätigt, ist aus einem der Tanks der Fahrzeuge auch Diesel ausgelaufen, wurde von den Einsatzkräften inzwischen aber abgepumpt. Ob auch Erdreich abgetragen werden muss, ist bislang noch offen.