Hausverbot im Hallenbad wird geprüft

Mädchen attackieren Frau mit Behinderung im Hallenbad Lauda

Zwei Kinder haben im Hallenbad in Lauda-Königshofen eine Frau mit Behinderung attackiert. Wie die Polizei bestätigte, sollen sie die Frau unter anderem geschlagen haben.

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Von Autor/in Ulrike Schirmer

Eine 36 Jahre alte Frau mit Behinderung ist im Hallenbad in Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) von zwei jungen Mädchen misshandelt und körperlich angegangen worden. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei am Donnerstagmorgen auf SWR-Anfrage. Bei den Mädchen handelt es sich demnach um eine Elfjährige und eine 14-Jährige. Zuerst hatten die "Fränkischen Nachrichten" über den Fall berichtet, der sich bereits am Samstag ereignete.

Mädchen filmen angeblich Tat - Polizei ermittelt nach Vorfall im Hallenbad Lauda

Die beiden Mädchen sollen die Frau zunächst in der Dusche angegangen sein, sie mit Duschgel bespritzt und ihr Badeanzug und Handtuch weggenommen haben. Schließlich sollen sie ihr eine Plastiktüte über den Kopf gezogen und die Tat sogar gefilmt haben.

In der Umkleidekabine gingen die Attacken weiter. Dort kam der 36-Jährigen dann allerdings eine fremde Person zur Hilfe. Die zwei Mädchen machten sich aus dem Staub, so die Sprecherin weiter. Sie konnten dennoch ausfindig gemacht werden. Die Polizei hat die Handys der Mädchen beschlagnahmt. Sie ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Stadt prüft Hausverbot

Die Verwaltung will den beiden Mädchen Hausverbot im Hallenbad zu erteilen. Das bestätigte ein Sprecher der Stadt. Derzeit laufe dazu noch eine juristische Klärung, hieß es.

Die Elfjährige ist aufgrund ihres jungen Alters strafunmündig. Ihr drohen damit keine strafrechtlichen Konsequenzen.

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