Diese invasiven Arten gibt es in Baden-Württemberg
Von Mücke über Käfer bis zu Ameisen: In BW häufen sich Meldungen von Insekten, die sich schnell verbreiten und starke Auswirkungen haben. Eine Übersicht:
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Kann schmerzhaft zustechen, wenn man sie aufscheucht: Brachyponera chinensis, die asiatische Nadelameise.David Grunicke
Die aus Asien eingeschleppte Tigermücke kann mehr als zwanzig Krankheitserreger übertragen und verbreitet sich in Deutschland. Zwar hielt sich die Ausbreitung im Kreis Karlsruhe oder auch der Bodenseeregion im vergangenen Sommer noch in Grenzen, man müsse aber aufgrund des Klimawandels davon ausgehen, dass sich die asiatische Tigermücke auch in der Bodenseeregion noch weiter ausbreite, so das Landratsamt des Bodenseekreises.dpa Bildfunkpicture alliance/dpa/KEYSTONE | Ennio Leanza
Der Landesverband Badischer Imker ist über die rasante Verbreitung der asiatischen Hornisse sehr beunruhigt. Seit 2022 hat sich die Zahl der gemeldeten Nester vervielfacht. Im vergangenen Jahr rechnete das baden-württembergische Umweltministerium mit mehr als 1.000 Nestern.dpa Bildfunkpicture alliance/dpa | Axel Heimken
Seit mehreren Jahren treibt die nordafrikanische Ameisenart "Tapinoma magnum" ihr Unwesen im Baugebiet Mattenberg in Fischingen (Kreis Lörrach) und auch in Herxheim (Rheinland-Pfalz) breitet sich die Ameise aus.dpa Bildfunkpicture alliance/dpa/Stadt Kehl | Annette Lipowsky
Inerhalb von 15 Jahren hat sich die Zahl der Nutrias (auch unter dem Namen Biberratte bekannt) in Deutschland mehr als verdoppelt. Mit ihren großen orangefarbenen Nagezähnen und knopfartigen Augen haben sie ein markantes Aussehen. Nutrias können etwa 65 Zentimeter lang und zehn Kilo schwer werden.dpa BildfunkPicture Alliance
Der Kot der Nilgans ist an vielen Orten zu einem Problem geworden. Parks, Grünanlagen und Flächen an Beckenrändern von Schwimmbädern sind oft voller Hinterlassenschaften der invasiven Tierart.dpa Bildfunkpicture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
Sie sehen süß aus, sind mittlerweile aber eine Plage. Waschbären breiten sich nicht nur im Wald aus, sondern wüten auch im Stadtgebiet. Die nachtaktiven Raubtiere fressen vor allem kleinere Wirbeltiere, aber auch Frösche, Lurche, Schildkröten und Vögel.dpa Bildfunkpicture alliance/dpa | Britta Pedersen
Zu den bekanntesten Tierarten, die in Baden-Württemberg als invasiv bezeichnet werden, gehören aktuell diese Arten.