Bauarbeiter hatten die Weltkriegsbombe am Mittwoch bei Arbeiten in der Karlsruher Nordstadt gefunden - nun hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst den Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die Weltkriegsbombe sei 50 Kilogramm schwer gewesen, hieß es am Nachmittag von der Stadt.
Zünder stellte die Entschärfer zwischenzeitlich vor Herausforderungen
Bei der Entschärfung kam es zwischenzeitlich zu Verzögerungen. Laut den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hatte sich der Zünder "festgefressen". Die Arbeiten daran hätten dementsprechend etwas länger gedauert. Um kurz nach 17 Uhr war die amerikanische Fliegerbombe dann entschärft.
Nach Angaben der Stadt waren für die Entschärfung Gebäude in einem Radius von bis zu etwa 150 Metern evakuiert worden, außerdem ein Schülerhort. Es waren 150 Menschen betroffen. Etwa 25 Menschen verbrachten die Wartezeit im nahegelegenen Jugendzentrum "NCO Club". Zudem war die Bahnlinie Nummer 1 in Richtung Heide für die Zeit der Entschärfung ab 16 Uhr kurzzeitig stillgelegt worden. Nach der Entschärfung konnten die Anwohner zurück in ihre Wohnungen.
Auch Karlsruher Schule am Mittwochmittag betroffen
Der Bereich um die Fundstelle war bereits kurz nach dem Fund am Mittwochmittag evakuiert und in einem Radius von 50 Metern abgesperrt worden. In diesem Bereich liegt die Marylandschule.
Die Schülerinnen und Schüler waren zwischenzeitlich in der Turnhalle untergebracht. Diese liegt nicht mehr in dem Gefahrenbereich. Kurze Zeit später wurden sie nach Hause geschickt.