Polizei vermutet technischen Defekt

Karlsruhe: Zwölfjähriger Junge stirbt bei Brand in Wohnmobil

Bei einem Wohnmobilbrand in Karlsruhe ist am Samstag der zwölfjährige Sohn der Fahrerin ums Leben gekommen. Als Brandursache vermutet die Polizei einen technischen Defekt.

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Stand

Die Person, die bei dem Brand in einem Wohnmobil in Karlsruhe am Samstag ums Leben kam, war mutmaßlich der zwölfjährige Sohn der Fahrerin. Das hat die Polizei jetzt bekannt gegeben. Die 47-jährige Fahrerin befindet sich weiter in einem kritischen Gesundheitszustand.

Die genaue Brandursache ist immer noch unklar. Die Polizei vermutet aber einen technischen Defekt. Das Wohnmobil sei zwar umgebaut worden, allerdings habe eine professionelle Firma den Umbau durchgeführt, so die Polizei. Das Fahrzeug hatte eine gültige Hauptuntersuchung bis April 2025. Ein Gutachten soll die genaue Brandursache klären.

Wohnmobil während der Fahrt in Brand geraten

Das Wohnmobil war am Samstagabend in Karlsruhe-Rintheim während der Fahrt in Brand geraten. Die 47-jährige Fahrerin konnte laut Polizei noch am Straßenrand anhalten und das Fahrzeug verlassen. Sie wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Eine weitere Person, vermutlich ihr Sohn, habe sich nicht mehr aus dem Auto befreien können und sei noch vor Ort gestorben. Auch vier Hunde hatten sich im Fahrzeug befunden, zwei konnten gerettet werden. Warum das Fahrzeug in Brand geriet, ist noch unklar.

Explosionsgefahr durch Gasflaschen in brennendem Wohnmobil

Im Fahrzeug waren laut Polizei mehrere Gasflaschen, die durch die Hitze des Feuers zu explodieren drohten. Der Unfallbereich wurde daher weiträumig abgesperrt. Auch der Bahnverkehr war zeitweise eingeschränkt. Die Feuerwehr habe den Brand zügig löschen und eine Explosion somit verhindern können. Die Sperrung wurde in der Nacht aufgehoben.