Ein Pieks als Schutz

Großer Andrang bei Grippe-Impfaktion für Studierende am KIT in Karlsruhe

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) konnten sich Studierende gegen Grippe impfen lassen. Um sich selbst und andere vor einer Infektion zu schützen. Der Andrang war groß.

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Von Autor/in Marisa Schönfuß

Als "Virentaxis" bezeichnet Apotheker Felix Maertin die Studierenden. Sie hätten ein aktives Sozialleben und würden im Alltag viele Leute treffen. Deswegen sei eine Grippe-Impfaktion an der Hochschule besonders sinnvoll, so der Apotheker. Solch eine gab es am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Gemeinsam mit seinem Verein "Gruppe Karlsruher Apotheker" veranstaltet Maertin immer wieder größere Impfaktionen in Karlsruhe. Diesmal mit dem Studentischen Kulturzentrum am KIT als Impulsgeber. Wenn nicht gerade geimpft wird, finden an dem Zentrum zum Beispiel Theatervorstellungen statt.

Der Raum des Unitheaters am KIT wird zur Impfkabine umfunktioniert.
Der Raum des Unitheaters am KIT wird zur Impfkabine umfunktioniert.

Krank sein in der Prüfungsphase: Ein Problem

Vor allem kurz vor den Prüfungen könnten es sich die Studierenden nicht leisten, durch eine Grippe-Infektion wochenlang auszufallen, sagt Florian Götzelmann. Er ist Geschäftsführer des Studentischen Kulturzentrums am KIT. Sein Ziel: Weniger Grippe-Infektionen auf dem Campus. So könne eine größere Herdenimmunität entstehen.

Studierende am KIT stehen für Grippe-Impfung an.
Studierende am KIT stehen für Grippe-Impfung an.

Hohe Nachfrage am Campus in Karlsruhe

Viele Studierende sind überzeugt von dem Angebot. Schon kurz bevor es losgeht, hat sich eine lange Schlange vor dem Eingang gebildet. Hunderte Termine hat das Team um Felix Maertin und Florian Götzelmann online vergeben, insgesamt 600 Grippe-Impfdosen haben die Apothekerinnen und Apotheker dabei. Die anwesenden Studierenden loben vor allem, wie wenig Aufwand sie selbst für den Pieks gegen die Grippe betreiben müssen. Ein Arzttermin ist nicht nötig. Die Studierenden sind sich bewusst, dass sie durch die Impfung nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Mitmenschen schützen können.

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Apotheker Felix Maertin bei der Impfaktion am KIT
Apotheker Felix Maertin ist erster Vorsitzender des Vereins "Gruppe Karlsruher Apotheker".

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) empfiehlt die Grippe-Impfung vor allem für Risiko-Gruppen. Dazu zählen unter anderem Menschen ab 60 Jahren oder chronisch Kranke. Das bedeutet laut STIKO aber nicht, dass anderen Gruppen von der Impfung abgeraten wird. Wie zum Beispiel jüngeren Menschen.

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Marisa Schönfuß
Porträt von Marisa Schönfuß

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