Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat die Ermittlungen gegen einen Polizisten eingestellt, der im Januar bei einem Einsatz in Bruchsal einen Mann erschossen hatte. Die Ermittlungen ergaben, dass der Polizist aus Notwehr handelte. Die Badischen Neuesten Nachrichten hatten zuerst berichtet.
Mann sollte offenbar in Psychiatrie 48-jähriger Mann stirbt nach Schuss bei Polizeieinsatz in Bruchsal
In Bruchsal ist ein Mann am Morgen nach einem Schuss aus einer Polizeiwaffe gestorben. Laut LKA sollte der Mann aus seiner Wohnung in eine Psychiatrie gebracht werden.
Mann ging mit Messern auf Polizisten los
Mit Hilfe der Polizei sollte ein Mann aus Bruchsal in eine psychiatrische Klinik gebracht werden. Laut Staatsanwaltschaft ging der Mann vor Ort mit zwei Messern auf einen Polizisten los. Den ersten Angriff konnte der Polizist mit einem Schild abwehren. Dann erschoss er den Angreifer. Obwohl Rettungskräfte vor Ort waren, starb der Mann noch am Einsatzort.
Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe geht nun von Notwehr aus. Die Verteidigung des Beamten war "geeignet, angemessen und erforderlich", teilte die Behörde mit. Mildere Verteidigungsmittel habe es nicht gegeben.