Neue Sicherheitsmaßnahmen in der Baustelle der A8 bei Pforzheim sollen dazu beitragen, dass der Verkehr fließt. Sperrungen in einem neuen Lärmschutztunnel haben in den vergangenen Wochen immer wieder für lange Rückstaus gesorgt. Der Tunnel und eine fertiggestellte Fahrbahnseite wurden im Januar für den Verkehr freigegeben.
Warnschilder und Signale vor neuem Tunnel bei Pforzheim
Das Tempo vor dem neuen Tunnel werde ab sofort schon deutlich vorher auf 60 Stundenkilometer reduziert, so die zuständige Autobahngesellschaft Südwest am Mittwoch. In den kommenden Wochen würden außerdem entsprechende zusätzliche Warnschilder aufgestellt.
Rot heißt Stopp!
Auch die Beleuchtung im Tunnel sei verbessert worden, heißt es weiter. Das solle die Aufmerksamkeit der Autofahrer erhöhen. Um zusätzlich vor Sperrungen des Tunnels zu warnen, würden weitere Signale über der Fahrbahn der Autobahn installiert.
Autobahn GmbH: Viele Autofahrer verstoßen auf A8 gegen Regeln
Bei einem Unfall muss der Lärmschutztunnel bei Pforzheim in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden, damit Rettungskräfte die Unfallstelle erreichen können. Immer wieder seien Autofahrer allerdings trotz Schildern und roter Ampeln in den Tunnel gefahren. Dadurch seien Menschenleben gefährdet worden, betont die Autobahngesellschaft. Die neuen Maßnahmen sollen helfen, das Problem zu lösen.
Die Einhausung ist sicher – gefährlich wird es, wenn Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer Tunnelsperrungen bei Unfällen oder Pannen ignorieren.
Im Tunnel der A8-Baustelle bei Pforzheim werde immer wieder mit zu wenig Abstand und zu hoher Geschwindigkeit gefahren, heißt es in der Mitteilung weiter. Das führe zu Auffahrunfällen. Eine Tunnelsperrung ist die Folge.
Als weitere Maßnahme werde bei einer Sperrung künftig die vom Unfall nicht betroffene Fahrbahnseite früher wieder freigegeben, um die Verkehrssituation zu entlasten. Dieser Ablauf soll automatisiert und in die Tunnelsteuerung integriert werden.