Nachdem am Wochenende ein Zug der Verkehrsgesellschaft SWEG auf seiner Fahrt zwischen Mannheim und Heidelberg einen Türflügel verloren hat, dauern die Ermittlungen der Bundespolizei an. Eine Sprecherin erklärte am Donnerstag auf SWR-Anfrage, dass bislang weder technische noch menschliche Versäumnisse als konkrete Ursache erkannt werden konnten.
Zeugenbefragung und Spurensicherung nach Zug-Vorfall Mannheim
In den vergangenen Tagen konzentrierten sich die Ermittler auf Spurensicherung, Auswertung von Videoaufzeichnungen und der Analyse technischer Daten, beispielsweise des Fahrdatenspeichers. Auch Zeugen seien befragt worden. "Die Auswertung der bisherigen Ermittlungsergebnisse dauert derzeit an", so die Sprecherin weiter.
130 Fahrgäste mussten Zug verlassen
Am Sonntagnachmittag (9. März) war der Regionalexpress auf dem Weg von Mannheim nach Heidelberg, als auf der Höhe des Mannheimer Maimarktgeländes ein Türflügel abfiel. Auf diesem Abschnitt fahren die Züge für gewöhnlich mit 160 Kilometern pro Stunde, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei auf SWR-Anfrage. Noch sei unklar, wie schnell der Zug bei dem Vorfall genau unterwegs war. Es wurde niemand verletzt.
Der Zug fuhr daraufhin langsam bis zum nächsten Haltepunkt weiter. Dort mussten die rund 130 Fahrgäste aussteigen. Der Zug wird derzeit in der Werkstatt der SWEG in Pforzheim repariert.