Die Katzenmutter sei mit ihren fünf Jungen in eine Transportbox eingepfercht gewesen, ohne Futter und Wasser, berichtet die Verwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises. Auch die anderen Katzen seien völlig verwahrlost gewesen und hätten in ihrem eigenen Dreck leben müssen.
Veterinäramt Rhein-Pfalz-Kreis: Verheerende Zustände bei Katzenhalterin
Mitarbeitende des Veterinäramts des Rhein-Pfalz-Kreises hatten nach einem anonymen Hinweis mehrfach vergeblich versucht, die Wohnung der Katzenhalterin zu kontrollieren, berichtet die Kreisverwaltung. Beim letzten Versuch habe es so stark aus der Wohnung gestunken, dass man sich zwangsweise Zutritt verschafft habe. Die Behörde traf dort nach eigenen Angaben auf verheerende hygienische Zustände: Überall Kot und Urin, aber kein Futter und keine Wasser - und das bei Sommerhitze.
Katzenhalterin leistet Widerstand und bekommt Handschellen angelegt
Als die Mitarbeitenden die Katzen mitnehmen wollten, habe sich ihre Halterin uneinsichtig gezeigt, berichtet die Behörde weiter. Die Frau habe versucht, die Aktion zu blockieren, und dabei auch körperlichen Widerstand geleistet. Polizeibeamte, die bei der Kontrolle dabei waren, legten ihr daraufhin Handschellen an.
Katzen und Katzenbabys im Tierheim - Halterin muss zahlen
Die 22 Katzen - darunter die Mutter mit ihren fünf Jungen - wurden alle in Tierheime gebracht und dort tierärztlich untersucht und behandelt. Die Frau müsse nun für alle Kosten aufkommen. Außerdem müsse sie sich auf eine Strafanzeige einstellen, und darauf künftig keine Haustiere mehr halten zu dürfen.