Vermutlich Wellengang durch größere Schiffe

Zehn Ruderer aus Speyer kentern auf dem Rhein bei Mannheim

Zwei Ruderboote sind am Sonntag auf dem Rhein gekentert. Dabei fielen zehn Menschen ins Wasser. Sie konnten gerettet werden und kamen mit Unterkühlung in ein Krankenhaus.

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Von Autor/in Linda Rodriguez

Am Sonntagvormittag sind im Rhein bei Mannheim zwei Ruderboote aus Speyer gekentert. Auf Höhe der Reißinsel fielen dadurch zehn Menschen in den eiskalten Fluss. Das Wasser hatte zu der Zeit um die vier Grad Celsius. Nach Angaben der Feuerwehr trugen alle Rettungswesten, aber keine Neoprenanzüge. Sie konnten sich unter anderem mit der Hilfe der übrigen Ruderer der Gruppe an Land retten.

Das zuständige Polizeipräsidium Einsatz hält es für sehr wahrscheinlich, dass Wellen die Boote zum Kentern brachten. Ein Tank- und ein Gütermotorschiff seien offenbar zu nah an den Booten vorbeigefahren. Die Ermittlungen laufen aber noch.

Mit Booten von der Reißinsel gerettet

Die Reißinsel ist ein Naturschutzgebiet und kann deshalb nicht befahren werden. Die zehn Ruderer aus Speyer wurden daher mit Booten der Feuerwehr und der Wasserschutzpolizei ins nahe gelegene Strandbad Neckarau gebracht, wo sie von Rettungskräften versorgt wurden.

Acht von ihnen wurden wegen Unterkühlung vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz und beobachtete das Geschehen aus der Luft.

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Linda Rodriguez
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