Einhörner sind schwer zu finden - auch in der Welt der Wirtschaft. Nicht häufig kommt es vor, dass junge, nicht-börsennotierte Unternehmen eine Bewertung in Höhe von einer Milliarde US-Dollar und mehr erhalten.
Osapiens wohl erstes "Firmen-Einhorn" in 2026
Das Mannheimer Start-up Osapiens hat den Status eines "Firmen-Einhorns" nun erreicht - nach eigenen Angaben als erstes deutsches Unternehmen im neuen Jahr. Zuvor hatte die Firma eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen Dollar abgeschlossen.
Investor ist das Unternehmen Decarbonization Partners, hinter dem der US-Vermögensverwalter Blackrock und Temasek Holdings, der Staatsfonds von Singapur, stecken. Mit der neuen Finanzspritze wollen die Mannheimer die Entwicklung neuer Produkte beschleunigen und im Ausland stärker wachsen.
Einhorn ist Software-Schmiede mit Fokus auf Unternehmen
Das Mannheimer Start-up Osapiens ist ein Software-Unternehmen, das mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die Lieferketten seiner Kunden transparent machen will. Mit seinen Anwendungen sucht es bei seinen Kunden nach Risiken und überprüft, dass Qualitätsstandards eingehalten werden.
Zudem können die Mannheimer Programme checken, ob ein Betrieb staatliche Standards einhält - zum Beispiel im Bereich Nachhaltigkeit.
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Osapiens in Mannheim mit hunderten Beschäftigten
Auf die Dienstleistungen der Mannheimer greifen Betriebe aus verschiedenen Branchen zurück. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen weltweit mehr als 2.400 Kunden. Darunter sind US-amerikanische Schwergewichte im Geschäft mit Lebensmitteln, aber auch Einzelhandelsketten und Autozulieferer aus Deutschland.
Osapiens wurde 2018 in Mannheim gegründet und hat inzwischen mehr als 550 Beschäftigte.