An den Mercedes-Standorten in Sindelfingen, Stuttgart-Untertürkeim sowie Kuppenheim (Kreis Rastatt) und Rastatt sollen die Beschäftigten am Freitag gegen den verschärften Sparkurs des Unternehmens protestieren - dazu aufgerufen hat die Gewerkschaft IG Metall. Ferner soll es Aktionen in Bremen, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Ludwigsfelde und in Germersheim geben.
Forderung: Die 35-Stunden Woche soll bleiben
Unter anderem solle dabei die 35-Stunden-Woche verteidigt werden, heiß es von der Gewerkschaft. Geplant ist außerdem eine nicht öffentliche, digitale Kundgebung. Die IG Metall kritisiert, dass sich die vom Vorstand geplanten Maßnahmen einseitig gegen die Beschäftigten richteten und zentrale tarifliche Errungenschaften infrage stellten.
Mercedes plant harte Einschnitte
In einem Schreiben an die Mitarbeitenden in Deutschland hatte der Mercedes-Vorstand unter anderem vorgeschlagen, dass die Beschäftigten künftig für das gleiche Geld länger arbeiten sollten, um Kosten zu senken. Das Unternehmen kündigte an, man werden mit der Arbeitnehmervertretung darüber sprechen, wie man die Zukunftsfähigkeit von Mercedes in Deutschland sichern könne.