Fußball-Fans und Bierdurst: Am vergangenen Wochenende hatten durstige dänische Fans Sonja Merz, die den Biergarten im unteren Schlossgarten in der Nähe des Hauptbahnhofs betreibt, bereits das ganze Bier ausgetrunken. Kurzerhand musste sie aufstocken - das Spiel war ja erst am Sonntagabend, ein Kollege vom Wasen half aus und brachte Nachschub. Heute ist Merz zum Public Viewing von vorneherein besser ausgestattet: 6.000 Liter lagern bei ihr.
Helfen könnte den Gastronomen wie Sonja Merz rund um die Innenstadt auch, dass die Bier-Stände am Königsbau geschlossen bleiben mussten - das war auch am Mittwoch schon so zum Spiel Deutschland-Ungarn, aus Sicherheitsgründen, so die Stadt Stuttgart und der Veranstalter in.Stuttgart. Allerdings passt dazu nicht, dass heute zu Schottland-Ungarn, immer noch als "Risikospiel" eingestuft, dann Bier an den jeweiligen Meeting Points der Fanlager verkauft wurde und wird.
Die Gastronomen, die teuer die Bier-Stände in der Königstraße betreiben, ärgern sich aber und vermuten, dass ihre Stände geschlossen bleiben mussten, weil sie das offizielle Uefa-Bier "to go" billiger verkaufen können als die Gastronomen das Bier in den Fan Zones. Einer hat einen Beschwerdebrief an in.Stuttgart geschrieben, aber der Veranstalter der Host City sagte auf SWR-Anfrage, er habe keinen erhalten. To be continued vermutlich...